Tesla in Brandenburg: Vor März wird es wohl nicht mehr losgehen
Der Autohersteller Tesla muss sich in Deutschland sehr in Geduld üben. Das Werk im brandenburgischen Grünheide bei Berlin ist zwar weitgehend fertig. Trotzdem kann es noch keine Autos in den Handel bringen, da die Genehmigungen noch ausstehen.
Wie aus einem Bericht des RBB hervorgeht, sind die zuständigen Behörden derzeit noch mit einer Überprüfung der verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen beschäftigt. Das betrifft unter anderem den Umgang mit diversen Chemikalien. Hier ist Tesla teils aber auch selbst schuld an den Verzögerungen, da in den Antragsunterlagen mehrfach die Mengen an Stoffen geändert wurden, die bei einer Havarie auslaufen könnten.
Zumindest sollen die Genehmigungsprozesse aber kurz vor dem Abschluss stehen. Wie es die Regelungen hierzulande aber vorsehen, bedeutet dies noch nicht, dass es dann auch direkt losgehen könnte. Denn wenn alle Genehmigungen vorliegen, muss erst noch die Betriebserlaubnis erteilt werden. Somit ist damit zu rechnen, dass frühestens im März die ersten Fahrzeuge aus dem neuen Werk an Kunden ausgeliefert werden können.
Inzwischen gibt es aber aus Sicht aller Verantwortlichen aus dem Unternehmen und auch der Verwaltung kaum noch etwas, das dem Abschluss aller Verfahren im Weg stehen könnte. Lediglich ein Gerichtsprozess um eine Klage gegen die für Tesla vorgesehenen Wasser-Fördermengen ist noch nicht abgeschlossen und musste aus gesundheitlichen Gründen bei Beteiligten verschoben werden.
Allerdings dürfte das Engagement der Landesregierung für einen erfolgreichen Start der Fabrik sogar noch größer sein als zu Beginn. Denn das Tesla-Werk ist ein wichtiger Teil im Strukturwandel-Prozess des Bundeslandes, dessen Industrie sich von fossilen Energieträgern zunehmend auf zukunftsfähige Technologien umstellt - so entsteht gerade auch eine ganze Zulieferindustrie für die Produktion von Batterien für die Elektromobilität, die auf Tesla als Abnehmer setzt.
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Zumindest sollen die Genehmigungsprozesse aber kurz vor dem Abschluss stehen. Wie es die Regelungen hierzulande aber vorsehen, bedeutet dies noch nicht, dass es dann auch direkt losgehen könnte. Denn wenn alle Genehmigungen vorliegen, muss erst noch die Betriebserlaubnis erteilt werden. Somit ist damit zu rechnen, dass frühestens im März die ersten Fahrzeuge aus dem neuen Werk an Kunden ausgeliefert werden können.
Kaum noch Hindernisse
Der ursprüngliche Zeitplan Teslas sah einen Produktionsbeginn bereits im Sommer letzten Jahres vor. Allerdings war damals schnell klar, dass dies wohl ein zu ambitioniertes Vorhaben sein dürfte, da die Behördenwege und auch die verschiedenen Verfahren zur Bürgerbeteiligung bei einem solchen Großprojekt kaum einen so zügigen Bau zulassen.Inzwischen gibt es aber aus Sicht aller Verantwortlichen aus dem Unternehmen und auch der Verwaltung kaum noch etwas, das dem Abschluss aller Verfahren im Weg stehen könnte. Lediglich ein Gerichtsprozess um eine Klage gegen die für Tesla vorgesehenen Wasser-Fördermengen ist noch nicht abgeschlossen und musste aus gesundheitlichen Gründen bei Beteiligten verschoben werden.
Allerdings dürfte das Engagement der Landesregierung für einen erfolgreichen Start der Fabrik sogar noch größer sein als zu Beginn. Denn das Tesla-Werk ist ein wichtiger Teil im Strukturwandel-Prozess des Bundeslandes, dessen Industrie sich von fossilen Energieträgern zunehmend auf zukunftsfähige Technologien umstellt - so entsteht gerade auch eine ganze Zulieferindustrie für die Produktion von Batterien für die Elektromobilität, die auf Tesla als Abnehmer setzt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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