Giga Berlin-Zulassung liegt nicht vor, Tesla darf aber schon Autos bauen
Bald werden in Grünheide die ersten Tesla-Teile zusammengebaut und das noch bevor das finale Genehmigungsverfahren abgeschlossen ist. Das Unternehmen darf die Anlage dank einer Sondererlaubnis noch einmal testen und dabei tausende Model-Y-Karossen fertigen.
Wie aus dem Nachtrag zur Zulassung (via Golem) hervorgeht, mit dem Tesla eine Erlaubnis zur "Fortsetzung der Anlagenprüfung" erreicht hat, will Tesla nach einem sehr kleinen Testlauf im letzten Jahr jetzt seine Anlagen mit deutlich höherer Kapazität auf die Probe stellen. Im Presswerk visiert das Unternehmen eine Fertigung von insgesamt 26.000 Karosserieteilen an, um insgesamt 13 verschiedene Anlagen zu prüfen und für den Betrieb feinzujustieren.
Grünheide testet jetzt ausführlich
Mit dem ersten ausführlichen Betriebstest und Vorlage aller nötigen Unterlagen scheint der Produktionsbeginn in Giga Berlin mit großen Schritten näherzurücken. Jetzt darf man gespannt sein, wann offiziell das erste Model Y vom Band rollt.
Giga Berlin will jetzt richtig ausführlich die Anlage testen
Grünheide ist für Beobachter vor allem auch deshalb interessant, weil sich hier zeigt, wie sich ein träger Behördenapparat daran versucht, mit dem stetigen Drängeln eines US-Konzers Schritt zu halten - der sich aber wiederum auch selber bei der Einreichung der nötigen Unterlagen viel Zeit gelassen hat. Da die Betriebsgenehmigung noch nicht erteilt werden konnte, behilft sich Tesla jetzt mit einem weiteren Antrag. Noch vor dem finalen Segen der Behörden und Gerichte hat man damit bewirkt, dass die Anlage zur Produktion der Karosserien ausgiebig getestet werden darf. Infografik: Teslas Gigafactory bei Berlin
Wie aus dem Nachtrag zur Zulassung (via Golem) hervorgeht, mit dem Tesla eine Erlaubnis zur "Fortsetzung der Anlagenprüfung" erreicht hat, will Tesla nach einem sehr kleinen Testlauf im letzten Jahr jetzt seine Anlagen mit deutlich höherer Kapazität auf die Probe stellen. Im Presswerk visiert das Unternehmen eine Fertigung von insgesamt 26.000 Karosserieteilen an, um insgesamt 13 verschiedene Anlagen zu prüfen und für den Betrieb feinzujustieren.
Grünheide testet jetzt ausführlich
4 Wochen Anlagenprüfung
Diese dienen dann wiederum als Basis für einen "Test der Gesamtlinie", bei dem rund 500 Karossen pro Woche vollständig montiert werden sollen. Auch die Lackiererei wird in den vorläufigen Betriebstest mit eingebunden und soll für bis zu 8 Stunden am Tag laufen dürfen. Da Tesla in der Summe von 2000 Karosserien spricht, die für den Testlauf benötigt werden, wird dieser wohl rund 4 Wochen dauern.Mit dem ersten ausführlichen Betriebstest und Vorlage aller nötigen Unterlagen scheint der Produktionsbeginn in Giga Berlin mit großen Schritten näherzurücken. Jetzt darf man gespannt sein, wann offiziell das erste Model Y vom Band rollt.
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