Walmart profitiert von Amazons Rausschmiss der China-Verkäufer
In den USA scheren sich viele der Hersteller, die Amazon nach den Skandalen um Fake-Rezensionen herausgeschmissen hatte, gar nicht mehr darum, zur Plattform zurückkehren zu können. Das könnte auch zum Trend in Deutschland werden.
Das geht aus einem Bericht des Online-Magazins Bloomberg hervor. Händler, die wegen gefälschter Rezensionen und Bewertungen von Amazon in den letzten Monaten aus dem Verkehr gezogen wurden, drängen nun darauf, auf der Online-Website des Handelsriesen Walmart zu verkaufen, um US-Kunden zu erreichen. Es dreht sich dabei größtenteils um Anbieter aus China, die mit unlauteren Mitteln versucht haben, ihre Bewertungen bei Amazon schönzufärben.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten…
Bereits vor einiger Zeit hatten wir berichtet, dass nach dem Rausschmiss die ersten Hersteller versuchten, sich einfach wieder über eine Umbenennung in den Store zu schmuggeln. Doch das halten inzwischen viele der betroffenen Marken gar nicht mehr für nötig - sie kehren Amazon den Rücken und nutzen einfach die Online-Plattform von Walmart.
Zum Jahresende machten inzwischen laut Bloomberg chinesische Verkäufer schätzungsweise einen von sieben der Neuzugänge auf dem Marktplatz aus. Für Walmart bedeutet das auch ein ordentlicher Zulauf, besonders von Kunden, die spezielle China-Marken suchen, die nun nicht mehr über Amazon zu haben sind. Experten beobachten nun ganz genau, wie Walmart mit dem Problem der Fake-Rezensionen umgehen wird, denn das System funktionierte für die China-Marken zu lange zu gut, um damit nicht weiterzumachen.
Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Siehe auch:
Bereits vor einiger Zeit hatten wir berichtet, dass nach dem Rausschmiss die ersten Hersteller versuchten, sich einfach wieder über eine Umbenennung in den Store zu schmuggeln. Doch das halten inzwischen viele der betroffenen Marken gar nicht mehr für nötig - sie kehren Amazon den Rücken und nutzen einfach die Online-Plattform von Walmart.
Walmart ist der Nutznießer
Amazon dürfte über diese Wendung nicht gerade glücklich sein - denn das Timing war ein wahrer Glücksfall für Walmart. Der Handelsriese hatte bereits eine Initiative gestartet, um mehr Händler für seine E-Commerce-Website zu gewinnen und zu Beginn der Corona-Pandemie den Online-Handel zu verstärken.Zum Jahresende machten inzwischen laut Bloomberg chinesische Verkäufer schätzungsweise einen von sieben der Neuzugänge auf dem Marktplatz aus. Für Walmart bedeutet das auch ein ordentlicher Zulauf, besonders von Kunden, die spezielle China-Marken suchen, die nun nicht mehr über Amazon zu haben sind. Experten beobachten nun ganz genau, wie Walmart mit dem Problem der Fake-Rezensionen umgehen wird, denn das System funktionierte für die China-Marken zu lange zu gut, um damit nicht weiterzumachen.
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