Amazon & GoPro verklagen Hersteller von Fake-Zubehör für Action-Cams
Amazon und der Kamerahersteller GoPro haben eine eigene Sondereinheit gegründet, die agressiv gegen die Anbieter von nachgeahmten bzw. ohne Erlaubnis produzierten Zubehörprodukten und anderen Erzeugnissen aus dem Bereich der Action-Kameras vorgeht.
Wie das im Juni gegründete Amazon Counterfeit Crimes Unit jetzt ankündigte, läuft ab sofort die erste Aktion der Amazon-eigenen Fälschungs-Bekämpfer. Zusammen mit GoPro hat man Klage gegen sieben chinesische Staatsbürger und zwei chinesische Firmen angestrengt, weil diese Fälschungen von GoPro-Zubehör über Amazon vertrieben haben sollen.
Konkret geht es um die sogenannten "Handler" Kameragriffe, mit denen die Kameras bei Bedarf vor dem Untergehen im Wasser geschützt und gleichzeitig sicher gehalten werden können. Außerdem betreffen die Klagen auch noch ein dreibeiniges Stativ, das GoPro eigentlich selbst als Teil seines Zubehörsortiments anbietet.
Anscheinend konnten die nachgemachten GoPro-Griffe nicht alle Kunden täuschen. So mancher Kunde machte seiner Enttäuschung über die mangelnde Qualität Luft, während andere schnell erkannten, dass es sich offenbar um billige Fälschungen handelte, auch weil teilweise nach wenigen Tagen bereits Rost an bestimmten Stellen zu finden war.
Amazon hat die Nutzerkonten der Verkäufer und Anbieter der Fake-Produkte von GoPro gesperrt. Im Rahmen der im Vorfeld der gegen die chinesischen Fälscher angestrengten Klagen hatte man unter anderem Testkäufe durchgeführt und die so erworbenen Proben zur Untersuchung an GoPro selbst geschickt.
Konkret geht es um die sogenannten "Handler" Kameragriffe, mit denen die Kameras bei Bedarf vor dem Untergehen im Wasser geschützt und gleichzeitig sicher gehalten werden können. Außerdem betreffen die Klagen auch noch ein dreibeiniges Stativ, das GoPro eigentlich selbst als Teil seines Zubehörsortiments anbietet.
Kunden bemängelten Rost und niedrige Qualität
Dreisterweise bedienten sich die chinesischen Nachahmer nicht nur der von GoPro entwickelten Designs für die Produkte, sondern verpassten ihren nachgeahmten Erzeugnissen auch noch das Logo des Originalherstellers. Die Klagen wurden bereits im April 2021 vor US-amerikanischen Gerichten angestrengt, doch erst jetzt wurden sie wegen der Einleitung entsprechender Verfahren in China öffentlich gemacht.Anscheinend konnten die nachgemachten GoPro-Griffe nicht alle Kunden täuschen. So mancher Kunde machte seiner Enttäuschung über die mangelnde Qualität Luft, während andere schnell erkannten, dass es sich offenbar um billige Fälschungen handelte, auch weil teilweise nach wenigen Tagen bereits Rost an bestimmten Stellen zu finden war.
Amazon hat die Nutzerkonten der Verkäufer und Anbieter der Fake-Produkte von GoPro gesperrt. Im Rahmen der im Vorfeld der gegen die chinesischen Fälscher angestrengten Klagen hatte man unter anderem Testkäufe durchgeführt und die so erworbenen Proben zur Untersuchung an GoPro selbst geschickt.
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