Kein Sprit, keine Chips: Streiks bringen Fertigung bei Samsung in Gefahr
Ein Streik zahlreicher südkoreanischer LKW-Fahrer könnte für Samsung und andere große Unternehmen des Landes zu einem massiven Problem werden. Weil die Streikenden die Häfen des Landes nicht mehr Anfahren, können die Container-Terminals dort nicht mehr arbeiten.
Wie unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben viele Mitglieder einer südkoreanischen Gewerkschaft von LKW-Fahrern jüngst ihren Streik noch einmal ausgeweitet. Rund 7500 Fahrer bestreiken nach offiziellen Angaben derzeit die wichtigsten Häfen des Landes und sorgen damit für massive Auswirkungen auf die Aktivität in den Container-Häfen Südkoreas.
Zwar macht die Zahl der Streikenden nur rund sechs Prozent der rund 420.000 in Südkorea tätigen LKW-Fahrer aus, doch hat ihr Streik schon jetzt schwere Folgen. So sollen derzeit in Busan, wo rund 80 Prozent aller Container-Verschiffungen des Landes erfolgen, nur noch rund ein Drittel des sonst üblichen Verkehrs stattfinden. Im Hafen von Incheon ist die Aktivität sogar auf nur noch ein Fünftel des regulären Niveaus gefallen, heißt es.
Hintergrund der Streiks sind unter anderem die in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine stark gestiegenen Dieselpreise. Die Gewerkschaften fordern unter anderem Zuschüsse für die Finanzierung von Treibstoffkäufen. Die Streiks sorgen unter anderem dafür, dass der Autohersteller Hyundai und die Stahlindustrie betroffen sind.
Für Samsung könnten die Proteste vor allem negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Rohmaterialien für die Halbleiterproduktion haben, was wiederum zu Engpässen bei der Chipfertigung führen könnte, die Samsung nicht nur für sich selbst sondern als einer der größten Vertragsfertiger der Welt auch für diverse andere Abnehmer durchführt.
Zwar macht die Zahl der Streikenden nur rund sechs Prozent der rund 420.000 in Südkorea tätigen LKW-Fahrer aus, doch hat ihr Streik schon jetzt schwere Folgen. So sollen derzeit in Busan, wo rund 80 Prozent aller Container-Verschiffungen des Landes erfolgen, nur noch rund ein Drittel des sonst üblichen Verkehrs stattfinden. Im Hafen von Incheon ist die Aktivität sogar auf nur noch ein Fünftel des regulären Niveaus gefallen, heißt es.
Materialengpässe bei der Chipfertigung befürchtet
Dass die Folgen für die Hafenaktivität so drastisch ausfallen, soll unter anderem darauf zurück zu führen sein, dass deutlich mehr Menschen an den Streiks teilnehmen als von der Regierung behauptet. Außerdem soll es umfangreiche Unterstützung für die Proteste von LKW-Fahrern geben, die zwar keiner Gewerkschaft angehören, aber dennoch die Arbeit verweigern, behaupten jedenfalls die Initiatoren der Streiks.Hintergrund der Streiks sind unter anderem die in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine stark gestiegenen Dieselpreise. Die Gewerkschaften fordern unter anderem Zuschüsse für die Finanzierung von Treibstoffkäufen. Die Streiks sorgen unter anderem dafür, dass der Autohersteller Hyundai und die Stahlindustrie betroffen sind.
Für Samsung könnten die Proteste vor allem negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Rohmaterialien für die Halbleiterproduktion haben, was wiederum zu Engpässen bei der Chipfertigung führen könnte, die Samsung nicht nur für sich selbst sondern als einer der größten Vertragsfertiger der Welt auch für diverse andere Abnehmer durchführt.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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