Klage gegen Valve und CS:GO:
Eltern blamieren sich vor Gericht
Vor einigen Jahren wurde Valve von Eltern verklagt, dabei ging es um den Umstand, dass ihre Kinder ohne Einverständnis Skins für CS:GO und somit "Glücksspiel" gekauft haben sollen. Nun wurde der letzte Punkt abgeschmettert - mit einer bemerkenswerten Begründung.
2016 machten in Mainstream-Medien Meldungen die Runde, wonach der Shooter-Dauerbrenner CS:GO als Glücksspiel missbraucht werden kann. Genauer gesagt war das mit Waffen-Skins und deren Handel möglich. In den klagefreudigen USA gab es daraufhin natürlich Eltern, die die Angelegenheit vor Gericht brachten, doch vor kurzem ging das letzte Kapitel dieser Causa zu Ende - zu Gunsten von Valve.
Konkret beklagten Eltern, dass sie und ihre Kinder bewusst hinters Licht geführt worden sind, damit ihre Kinder in CS:GO Waffenkoffer kaufen und diese später auf Glücksspiel-artigen Seiten handelten bzw. damit Wetten abschlossen. Wie PC Gamer berichtet, behaupteten die Kläger, dass Valve illegale Online-Glücksspiele über Websites von Drittanbietern wie CS:GO Lounge "erleichtert" und die Öffentlichkeit über die Art der Geschäfte, die man betreibt, getäuscht habe.
Es gab anfangs eine lange Liste an Vorwürfen, doch diese schrumpfte, je länger der Fall dauerte. Er wurde vom ordentlichen Gericht an einen Schiedsrichter weitergereicht (wie es die Nutzungsbedingungen von Valve eigentlich vorsehen), es gab auch später per Berufung einiges rechtliches Hin und Her.
Denn letztlich stellte der Richter fest, dass die Eltern gar nicht getäuscht werden konnten, wenn sie "nie eine Valve- oder Steam-Website besucht haben, nie Steam benutzt haben, nie CS:GO gespielt haben und nie irgendwelche Darstellungen von Valve über CS:GO, Schlüssel oder Waffenkoffer gesehen oder gelesen haben". Selbst wenn Valve Warnungen gegen Lootboxen veröffentlicht hätte, wäre dies nicht bei den Eltern angekommen, so der Richter, weil sie sie gar nicht gesehen hätten. Kurz: Ignoranz ist nicht mit Täuschung gleichzusetzen.
Konkret beklagten Eltern, dass sie und ihre Kinder bewusst hinters Licht geführt worden sind, damit ihre Kinder in CS:GO Waffenkoffer kaufen und diese später auf Glücksspiel-artigen Seiten handelten bzw. damit Wetten abschlossen. Wie PC Gamer berichtet, behaupteten die Kläger, dass Valve illegale Online-Glücksspiele über Websites von Drittanbietern wie CS:GO Lounge "erleichtert" und die Öffentlichkeit über die Art der Geschäfte, die man betreibt, getäuscht habe.
Es gab anfangs eine lange Liste an Vorwürfen, doch diese schrumpfte, je länger der Fall dauerte. Er wurde vom ordentlichen Gericht an einen Schiedsrichter weitergereicht (wie es die Nutzungsbedingungen von Valve eigentlich vorsehen), es gab auch später per Berufung einiges rechtliches Hin und Her.
"Lootbox-Theorie" abgeschmettert
Letztlich blieb aber nur noch das Argument der so genannten "Lootbox-Theorie". Diese besagte, dass die Eltern getäuscht worden sind, damit die Kinder ohne deren Wissen Geld für Lootboxen ausgeben. Valve argumentierte, dass diese Spielmechanik in den USA gar nicht als Glückspiel definiert ist, das war aber eigentlich gar nicht nötig.Denn letztlich stellte der Richter fest, dass die Eltern gar nicht getäuscht werden konnten, wenn sie "nie eine Valve- oder Steam-Website besucht haben, nie Steam benutzt haben, nie CS:GO gespielt haben und nie irgendwelche Darstellungen von Valve über CS:GO, Schlüssel oder Waffenkoffer gesehen oder gelesen haben". Selbst wenn Valve Warnungen gegen Lootboxen veröffentlicht hätte, wäre dies nicht bei den Eltern angekommen, so der Richter, weil sie sie gar nicht gesehen hätten. Kurz: Ignoranz ist nicht mit Täuschung gleichzusetzen.
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