Weg zu günstigen Displays:
Weltweit erstes 3D-gedrucktes OLED-Panel
Komplexe Fertigung macht OLED-Displays zu einem teuren Bauteil in Smartphones, Laptops und Co. Jetzt haben Wissenschaftler einen neuen Weg zur Fertigung gefunden. Sie konnten das erste biegsame OLED-Panel vollständig im 3D-Druckverfahren herstellen.
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Wie Notebookcheck in seinem Bericht schreibt, war die Gruppe rund um Ruitao Su, Erstautor der begleitenden Forschungsstudie, selbst mit einer eher geringen Erwartungshaltung an den Versuch gegangen, möglichst alle Teile eines flexiblen OLED-Displays im 3D-Druckverfahren herzustellen. "Ich dachte, dass dabei etwas herauskommt, aber vielleicht nicht gleich ein voll funktionsfähiges Display. Aber dann stellte sich heraus, dass alle Pixel funktionierten und ich den von mir entworfenen Text anzeigen konnte. Meine erste Reaktion war: ‘Das funktioniert wirklich!'", so Ruitao.
Bescheidener Anfang, große Zukunft (McAlpine Group, University of Minnesota)
Michael McAlpine, einer der Hauptautoren der Studie, rückt diesen ersten bescheidenen Erfolg in das richtige Licht: "OLED-Displays werden normalerweise in großen, teuren und extrem sauberen Produktionsanlagen hergestellt. Wir wollten herausfinden, ob wir das alles bündeln und ein OLED-Display auf unserem Tisch-3D-Drucker drucken können."
McAlpine betont, dass die Ergebnisse des Teams aus seiner Sicht auch abseits großer Unternehmen bald Relevanz bekommen könnten: "Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass man dies innerhalb weniger Jahre auf einen kleinen tragbaren Drucker übertragen könnte, um alle Arten von Displays selbst zu Hause oder unterwegs zu drucken."
3D-Drucker spuckt alle Teile des OLED-Panels aus
OLED ist durch eine hoch-anspruchsvolle Fertigungstechnik immer noch eine recht teure Displaytechnologie. Das gilt besonders für neue Generationen der organischen Leuchtdiode-Panels, die dank Backplane-Technologie wie LTPO und Anforderungen an Flexibilität des Materials noch deutlich komplexer zu produzieren sind. Will man die Gerätepreise künftig drücken, hat man hier also einen sehr großen Ansatzpunkt. Eine Gruppe Wissenschaftler der University of Minnesota, USA, zeigen einen möglichen Weg auf, der die Produktion von flexiblen OLED-Displays deutlich günstiger machen könnte.
Auf YouTube ansehenWie Notebookcheck in seinem Bericht schreibt, war die Gruppe rund um Ruitao Su, Erstautor der begleitenden Forschungsstudie, selbst mit einer eher geringen Erwartungshaltung an den Versuch gegangen, möglichst alle Teile eines flexiblen OLED-Displays im 3D-Druckverfahren herzustellen. "Ich dachte, dass dabei etwas herauskommt, aber vielleicht nicht gleich ein voll funktionsfähiges Display. Aber dann stellte sich heraus, dass alle Pixel funktionierten und ich den von mir entworfenen Text anzeigen konnte. Meine erste Reaktion war: ‘Das funktioniert wirklich!'", so Ruitao.
Bescheidener Anfang, große Zukunft (McAlpine Group, University of Minnesota)
Einfach Drucken statt im Reinraum
Wie das Team auch in einem kurzen Video zeigt, konnten "Elektroden, Verbindungen, Isolierung und Verkapselung" mit demselben 3D-Drucker in verschiedenen Konfigurationen ausgedruckt werden. Die aktiv Licht emittierende Schicht wurde dann bei Raumtemperatur aufgesprüht. Das erste Ergebnis: ein flexibles 1,5-Zoll-OLED-Display mit insgesamt 64 Pixeln.Michael McAlpine, einer der Hauptautoren der Studie, rückt diesen ersten bescheidenen Erfolg in das richtige Licht: "OLED-Displays werden normalerweise in großen, teuren und extrem sauberen Produktionsanlagen hergestellt. Wir wollten herausfinden, ob wir das alles bündeln und ein OLED-Display auf unserem Tisch-3D-Drucker drucken können."
McAlpine betont, dass die Ergebnisse des Teams aus seiner Sicht auch abseits großer Unternehmen bald Relevanz bekommen könnten: "Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass man dies innerhalb weniger Jahre auf einen kleinen tragbaren Drucker übertragen könnte, um alle Arten von Displays selbst zu Hause oder unterwegs zu drucken."
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