Schluss mit "Rollermikado":
Städte fordern weitreichende Anpassungen
Die Elektrokleinstfahrzeugeverordnung war immer darauf ausgelegt, im Bedarfsfall schnell angepasst zu werden. Jetzt geben die deutschen Städte ein klares Signal. Der neue Bundesverkehrsminister soll dafür sorgen, dass man gegen E-Tretroller vorgehen kann.
Laut dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, ist es jetzt "nach der Euphorie der ersten Jahre" an der Zeit, dringend Hand an die Regelungen zu legen und den Städten mehr Möglichkeiten zur Regulierung zu geben. "Wo E-Tretroller wegen ihrer hohen Anzahl zu einem Ärgernis und zur Gefahr werden, wollen die Städte einschreiten können. Dafür muss die Straßenverkehrsordnung geändert werden", so Dedy in einer offiziellen Mitteilung des Städtetages. "Das Rollermikado in öffentlichen Räumen muss aufhören."
Auch die verkehrsrechtliche Regelung, die Rollerfahrer mit den Radfahrern gleichzustellen, sei in dieser Form zu überdenken: "Wir brauchen Verkehrszeichen, die eindeutig bestimmen, E-Roller fahren ist hier verboten, Fahrräder bleiben aber weiterhin erlaubt", so der Hauptgeschäftsführer. Zu guter Letzt wünscht sich der Städtetag, dass technische Möglichkeiten genutzt werden, um in "sensiblen Stadtbereichen" das Tempo der Roller zu drosseln.
Es wurde versucht und es ging nach hinten los
E-Tretroller können von den Anbietern in den allermeisten Städten relativ frei aufgestellt werden. Natürlich lohnt es sich wirtschaftlich am meisten, die Gefährte da zu platzieren, wo mit viel Publikum zu rechnen ist, z. B. an wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Und hier liegt auch eines der großen Probleme: Haufen von umgestürzten Rollern, die Gehwege für Fußgänger zum Hürdenlauf werden lassen. Genau hier fordert der Deutsche Städtetag jetzt mit Nachdruck ein, dass das Verkehrsministerium handelt.Laut dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, ist es jetzt "nach der Euphorie der ersten Jahre" an der Zeit, dringend Hand an die Regelungen zu legen und den Städten mehr Möglichkeiten zur Regulierung zu geben. "Wo E-Tretroller wegen ihrer hohen Anzahl zu einem Ärgernis und zur Gefahr werden, wollen die Städte einschreiten können. Dafür muss die Straßenverkehrsordnung geändert werden", so Dedy in einer offiziellen Mitteilung des Städtetages. "Das Rollermikado in öffentlichen Räumen muss aufhören."
Verkehrsminister muss aktiv werden
Neben dieser Forderung liefern Dedy und seine Kollegen auch konkrete Beispiele, von welchen Maßnahmen man sich eine Entspannung in den Innenstädten erhofft. Zum einen wäre es für die Kommunen wichtig, klare Obergrenzen für die Gesamtzahl der Roller festlegen zu können, laut Dedy "zum Beispiel in übermäßig belegten Innenstädten".Auch die verkehrsrechtliche Regelung, die Rollerfahrer mit den Radfahrern gleichzustellen, sei in dieser Form zu überdenken: "Wir brauchen Verkehrszeichen, die eindeutig bestimmen, E-Roller fahren ist hier verboten, Fahrräder bleiben aber weiterhin erlaubt", so der Hauptgeschäftsführer. Zu guter Letzt wünscht sich der Städtetag, dass technische Möglichkeiten genutzt werden, um in "sensiblen Stadtbereichen" das Tempo der Roller zu drosseln.
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