Weihnachtsgeschäft: Amazon warnt Mitarbeiter vor Suizidgedanken
Gerade das Weihnachtsgeschäft kann für die Mitarbeiter des weltweit größten Online-Versandhändlers Amazon eine extreme Belastung bedeuten. Der Konzern verschickte deshalb in diesem Jahr erstmals eine E-Mail an Mitarbeiter, in der man vor Selbstmordgedanken und Gewalt gegen sich und andere warnte.
Wie das US-Blog Engadget berichtet, liegt den Kollegen eine E-Mail des Amazon-Managements in mehrfacher Ausführung vor, in der das Unternehmen mitteilt, dass es in der derzeitigen Spitzenzeit, die intern als "Peak" bezeichnet wird, leicht zu Gefühlen von Stress oder Überwältigung kommen könne. Es könne deshalb vorkommen, dass Mitarbeiter, auch aus externen Gründen, wie Amazon ausdrücklich hervorhebt, problematisches Verhalten aufweisen könnten.
Im weiteren Text der E-Mail des Amazon-Mangements an die Mitarbeiter ist davon die Rede, dass man sich bei Selbstmordgedanken, Depressionen, übermäßigem Stress, Angstzuständen oder ähnlichem an den jeweiligen Vorgesetzten, die Personalabteilung oder einen Psychotherapeuten wenden sollte. Außerdem verweist Amazons Schreiben auf die kostenlosen Hilfeleistungen des Unternehmens.
Allerdings kritisieren die Mitarbeiter, dass die per Telefon und online angebotenen Hilfeleistungen nur eine Luftnummer sein sollen. So sei es praktisch nicht möglich, auf diesem Weg einen echten Menschen zu sprechen, um Hilfe zu erhalten. Amazon reagierte auf Anfragen zu dem Thema bisher nur mit allgemeinen Stellungnahmen, laut denen es wie in allen großen Firmen anstregende 1,5 Jahre gewesen seien und man wie üblich allerhand Maßnahmen ergreift, um die geistige Gesundheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.
"Gewalt am Arbeitsplatz ist nie die Antwort"
Dies könne mit "vielen Faktoren in ihrem Leben zusammenhängen, nicht nur dem, was sie am Arbeitsplatz erleben", so das Unternehmen weiter. Unabhängig von den Gründen, sei "Gewalt am Arbeitsplatz nie die Antwort", so Amazon in seiner E-Mail. Letzteres sei dabei extra fettgedruckt geschrieben, hieß es weiter.Im weiteren Text der E-Mail des Amazon-Mangements an die Mitarbeiter ist davon die Rede, dass man sich bei Selbstmordgedanken, Depressionen, übermäßigem Stress, Angstzuständen oder ähnlichem an den jeweiligen Vorgesetzten, die Personalabteilung oder einen Psychotherapeuten wenden sollte. Außerdem verweist Amazons Schreiben auf die kostenlosen Hilfeleistungen des Unternehmens.
Allerdings kritisieren die Mitarbeiter, dass die per Telefon und online angebotenen Hilfeleistungen nur eine Luftnummer sein sollen. So sei es praktisch nicht möglich, auf diesem Weg einen echten Menschen zu sprechen, um Hilfe zu erhalten. Amazon reagierte auf Anfragen zu dem Thema bisher nur mit allgemeinen Stellungnahmen, laut denen es wie in allen großen Firmen anstregende 1,5 Jahre gewesen seien und man wie üblich allerhand Maßnahmen ergreift, um die geistige Gesundheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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