Amazon greift Kleidungs-Ketten jetzt mit eigenen Mall-Filialen an
Der Handelskonzern Amazon geht bei seiner Expansion den nächsten Schritt. Das Unternehmen plant die Eröffnung seines ersten Bekleidungs-Geschäftes und greift die großen Ketten, die in Einkaufszentren vertreten sind, auf ihrem eigenen Terrain an.
Wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, soll die erste entsprechende Filiale Amazons später in diesem Jahr in einem Einkaufszentrum in Glendale in Südkalifornien eröffnet werden. Der Laden, den Amazon dort anmietet, kommt auf eine Verkaufsfläche von rund 2800 Quadratmetern. Mit einem speziellen System will man hier aber trotzdem eine doppelt so große Auswahl anbieten, wie man es von anderen Geschäften dieser Größe kennt.
Denn Amazon wird seine hochentwickelten Logistiksysteme hier dafür einsetzen, dass jedes Produkt lediglich einmal in den Auslage-Bereichen vorhanden ist. Der Mehrbestand inklusive verschiedener Größen sind kompakt im Lager verwahrt und können bei Bedarf jederzeit hervorgeholt werden. Das erinnert im Grunde auch an die Konzepte, in denen der Einzelhandel die Kunden noch mit deutlich mehr Personal betreute als in den letzten Jahrzehnten.
Wenn es gut läuft, dürften sich bei Amazon die Online- und Offline-Vermarktung dann noch gegenseitig befruchten, da der Konzern sich jetzt auch noch Zielgruppen erschließen kann, die bisher kaum Kleidung im Internet gekauft haben. Allerdings ist der erste Laden hierfür auch erst einmal ein Experiment, das die Grundlage für die Entscheidungen über weitere entsprechende Schritte legt.
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Denn Amazon wird seine hochentwickelten Logistiksysteme hier dafür einsetzen, dass jedes Produkt lediglich einmal in den Auslage-Bereichen vorhanden ist. Der Mehrbestand inklusive verschiedener Größen sind kompakt im Lager verwahrt und können bei Bedarf jederzeit hervorgeholt werden. Das erinnert im Grunde auch an die Konzepte, in denen der Einzelhandel die Kunden noch mit deutlich mehr Personal betreute als in den letzten Jahrzehnten.
Logistik für Offline-Läden
Darüber hinaus wird der Konzern hier natürlich auch seine Big Data-Anwendungen einsetzen, um die Angebote und Verkäufe zu optimieren. Am gesamten Bekleidungsmarkt der USA hat Amazon bereits einen Anteil von rund 10 Prozent, was bei dem Online-Platzhirsch natürlich auch bedeutet, dass ein entsprechend großer Datenbestand über das Konsumverhalten der einzelnen Kunden vorliegt - über den reine Offline-Händler so schlicht nicht verfügen.Wenn es gut läuft, dürften sich bei Amazon die Online- und Offline-Vermarktung dann noch gegenseitig befruchten, da der Konzern sich jetzt auch noch Zielgruppen erschließen kann, die bisher kaum Kleidung im Internet gekauft haben. Allerdings ist der erste Laden hierfür auch erst einmal ein Experiment, das die Grundlage für die Entscheidungen über weitere entsprechende Schritte legt.
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