Panasonic fährt Geschäft mit Fernsehern stark zurück, lagert zu TCL aus
Der japanische Hersteller Panasonic will die hauseigene TV-Fertigung weitestgehend einstellen. Das Unternehmen plant eine Auslagerung der Produktion zum chinesischen Hersteller TCL und schließt zwei weitere Fertigungsstätten. Panasonic war lange einer der führenden Hersteller.
Wie Panasonic laut dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei Asia jüngst mitteilte, schließt das Unternehmen zwei seiner nur noch vier verbleibenden Werke für Fernseher. Gleichzeitig beginnt eine weitreichende Kooperation mit dem drittgrößten TV-Hersteller TCL aus China, der künftig den Großteil der günstigeren Fernseher der Marke Panasonic produziert.
Außerdem kooperieren TCL und Panasonic bei der Beschaffung von Display-Panels für die Fernseher und bei der Entwicklung, die einen großen Teil der Produktionskosten ausmacht. Panasonic wird künftig wohl nur noch rund eine Million Fernsehgeräte produzieren, von denen nur noch rund 30 Prozent aus eigener Produktion kommen, heißt es.
Der japanische Hersteller hatte lange Zeit vor allem auf Plasma-TVs gesetzt, dann aber in Folge des Siegeszugs von LCD-TVs massive Verluste erlitten. 2005 hatte man einen Marktanteil von rund 10 Prozent im internationalen Markt, heute ist es nur noch rund ein Prozent. TCL soll nun helfen, die Marke Panasonic bei Fernsehern am Leben zu erhalten, hieß es aus Unternehmenskreisen.
Während Samsung und LG den TV-Markt weltweit dominieren, haben chinesische Hersteller wie TCL und Hisense mit ihren günstigen Panels und meist auch günstigen Geräten in den letzten Jahren immer mehr Boden gutgemacht. Andere traditionelle Marken wie Sony oder Sharp haben ihrerseits ebenfalls einige Probleme, relevant zu bleiben.
Anm. d. Red: In einer früheren Version dieses Artikels war davon die Rede, dass Panasonic den 'Vertrieb seiner Fernseher weitestgehend einstellen'. Dies stimmt natürlich nicht. Wir haben den Text nach einem berechtigten Hinweis des Herstellers entsprechend angepasst und entschuldigen uns hiermit für die falschen Angaben.
Außerdem kooperieren TCL und Panasonic bei der Beschaffung von Display-Panels für die Fernseher und bei der Entwicklung, die einen großen Teil der Produktionskosten ausmacht. Panasonic wird künftig wohl nur noch rund eine Million Fernsehgeräte produzieren, von denen nur noch rund 30 Prozent aus eigener Produktion kommen, heißt es.
Panasonic machte lange nur Verluste mit TVs
Panasonic hat zuletzt bereits Fernseher-Werke in Japan, Vietnam und Indien geschlossen. Bis Ende März 2022 werden auch die Fertigungsstätten in Brasilien und Tschechien geschlossen, so dass dann nur noch zwei eigene Werke in Malaysia und Taiwan verbleiben. Diese sollen künftig vor allem OLED-Geräte für den japanischen Markt produzieren.Der japanische Hersteller hatte lange Zeit vor allem auf Plasma-TVs gesetzt, dann aber in Folge des Siegeszugs von LCD-TVs massive Verluste erlitten. 2005 hatte man einen Marktanteil von rund 10 Prozent im internationalen Markt, heute ist es nur noch rund ein Prozent. TCL soll nun helfen, die Marke Panasonic bei Fernsehern am Leben zu erhalten, hieß es aus Unternehmenskreisen.
Während Samsung und LG den TV-Markt weltweit dominieren, haben chinesische Hersteller wie TCL und Hisense mit ihren günstigen Panels und meist auch günstigen Geräten in den letzten Jahren immer mehr Boden gutgemacht. Andere traditionelle Marken wie Sony oder Sharp haben ihrerseits ebenfalls einige Probleme, relevant zu bleiben.
Anm. d. Red: In einer früheren Version dieses Artikels war davon die Rede, dass Panasonic den 'Vertrieb seiner Fernseher weitestgehend einstellen'. Dies stimmt natürlich nicht. Wir haben den Text nach einem berechtigten Hinweis des Herstellers entsprechend angepasst und entschuldigen uns hiermit für die falschen Angaben.
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