Gratis Rechnen: Bitcoin-Miner kapern immer wieder Cloud-Accounts
Das Mining von Kryptowährungen ist aufgrund des hohen Energiebedarfs recht teuer. Daher wird immer häufiger versucht, Zugang zu Cloud-Accounts Dritter zu bekommen, um die dort verfügbaren hohen Rechenkapazitäten auf fremde Kosten nutzen zu können.
Google hat die Kunden seiner Cloud-Dienste gerade gewarnt, dass sie etwas genauer hinschauen sollen. Denn immer häufiger komme es vor, dass Angreifer sich einen Zugang zu einem Cloud-Account bei Google verschaffen und auf den dortigen Instanzen dann Mining-Software laufen lassen. Bei den letzten 50 Fällen kompromittierter Nutzerkonten war dies immerhin in 43 Fällen zu verzeichnen.
Es spricht auch vieles dafür, dass die Täter hier automatisiert vorgehen. Denn in den meisten Fällen dieser Art dauert es weniger als eine halbe Minute, bis nach dem Knacken der Login-Daten bereits Mining-Software heruntergeladen und gestartet wurde. Bei manuellen Übernahmen dauert dies in der Regel etwas länger.
"Die Cloud-Bedrohungslage im Jahr 2021 war natürlich komplexer als nur bösartige Kryptowährungs-Miner", erklärte Bob Mechler aus dem Security-Team Googles. So hatte man es mit ausgeklügelten Phishing-Kampagnen und Malware-Aktivitäten zu tun. Insbesondere die Bitcoin-Miner waren allerdings besonders penetrant, so dass sie nicht nur objektiv die höchsten Anteile hatten, sondern aufgrund des Bedarfs an Rechenleistung wohl auch den höchsten Schaden bei den Account-Inhabern anrichteten.
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Es spricht auch vieles dafür, dass die Täter hier automatisiert vorgehen. Denn in den meisten Fällen dieser Art dauert es weniger als eine halbe Minute, bis nach dem Knacken der Login-Daten bereits Mining-Software heruntergeladen und gestartet wurde. Bei manuellen Übernahmen dauert dies in der Regel etwas länger.
Auch anderer Missbrauch
Andere Aktivitäten beim Eindringen in Cloud-Accounts haben hingegen einen deutlich geringeren Anteil. So werden nur 10 Prozent aller unbefugten Zugänge genutzt, um das Internet nach weiteren potenziellen Angriffszielen zu scannen. Und nur von 8 Prozent der gekaperten Cloud-Instanzen werden auch wirklich Attacken auf andere Rechner ausgeführt - meist handelt es sich hier um DoS-Angriffe, bei denen die hohen Netzwerkleistungen der Cloud-Datenzentren missbraucht werden."Die Cloud-Bedrohungslage im Jahr 2021 war natürlich komplexer als nur bösartige Kryptowährungs-Miner", erklärte Bob Mechler aus dem Security-Team Googles. So hatte man es mit ausgeklügelten Phishing-Kampagnen und Malware-Aktivitäten zu tun. Insbesondere die Bitcoin-Miner waren allerdings besonders penetrant, so dass sie nicht nur objektiv die höchsten Anteile hatten, sondern aufgrund des Bedarfs an Rechenleistung wohl auch den höchsten Schaden bei den Account-Inhabern anrichteten.
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