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Neuer Kindle Paperwhite im Test - Der König ist tot, es lebe der König
Die Beleuchtung hat Amazon erneut verbessert, denn der neue Paperwhite hat zusätzliche LEDs bekommen. Das macht den Kindle Paperwhite auf Wunsch noch heller, allerdings werden die wenigsten auch schon bisher den Maximalwert verwendet haben.
Dennoch: Die Änderung der Farbtemperatur ist zweifellos einer der Gründe, warum Besitzer älterer Paperwhites ein Upgrade ins Auge fassen sollten. Bei der Signature Edition ist außerdem noch ein Lichtsensor an Bord, damit wird die Beleuchtung an die Umgebung angepasst. Das fanden wir im Test aber nicht besonders praktisch, auch ist das nicht unbedingt ein Grund, dass man zur Signature Edition greifen müsste.
Wenn wir schon dabei sind: Neben dem Backlight-Sensor bietet die Signature Edition außerdem noch kabelloses Aufladen. Ob man das wirklich braucht? Klare Antwort: Nein. Denn Amazon hat eigenen Angaben nach die Akkulaufzeit von sechs auf zehn Wochen erhöht. Das macht Aufladen noch seltener als bisher erforderlich. Dazu kommt, dass endlich USB-C und auch schnelleres Laden an Bord ist. Deshalb fällt uns kein Grund ein, der kabelloses Laden wirklich erforderlich macht. Bei Geräten, die man täglich mit Strom versorgen muss, ist das etwas anderes, der Kindle Paperwhite könnte davon aber nicht weiter entfernt sein.
Kurzum: Es ist zweifelhaft, ob viele die 40 Euro Aufpreis zum normalen neuen Paperwhite (ohne Werbung) tatsächlich "brauchen" - die Signature Edition ist eher was für "Wenn schon, denn schon"-Käufer. Und diese werden sich ohnehin die Frage stellen, ob sie nicht lieber auf die nächste Oasis-Version warten - wenn bzw. wann auch immer diese kommt.
Der Kindle Paperwhite ist natürlich wieder wasserfest (IPX8)
Denn obwohl der neue Paperwhite der beste Reader ist, den Amazon je im Angebot hatte (der Oasis hat eine Sonderrolle, schon alleine wegen der asymmetrischen Bauform und des relativ hohen Preises), kommt es wohl vor allem darauf an, ob und welchen Kindle man bereits besitzt. Wer bereits einen wasserfesten Reader der 10. Generation sein Eigen nennt, der sollte sich durchaus überlegen, ob er die neue Version tatsächlich benötigt.
Vielleser dürften aber vor allem mit dem größeren Display und der Möglichkeit zur Änderung der Farbtemperatur einen Grund finden, dennoch zuzugreifen. Die Signature Edition kann man sich indes getrost sparen, es sei denn, man braucht den im Vergleich zur regulären Variante vierfachen Speicherplatz. Lichtsensor und kabelloses Laden sind hingegen weitgehend verzichtbar.
Wer hingegen schon länger kein Upgrade durchgeführt hat oder noch gar keinen Kindle besitzt, der kann und sollte zum neuesten E-Reader greifen. Und wird sich in weiterer Folge über den besten Paperwhite freuen, den Amazon je im Angebot hatte.
Beleuchtung: Angenehmer Gelbstich
Wesentlich sinnvoller ist die vom Oasis übernommene Möglichkeit, die Farbtemperatur einstellen zu können. Auf Wunsch kann man die Beleuchtung nun ins Gelbe verändern. Dadurch wird das Leseerlebnis natürlicher und vor allem papierähnlicher sowie angenehmer fürs Auge. Hier stehen 24 Stufen bereit: Welche man wählt, ist sicherlich Geschmackssache, im hinteren Drittel ist die Darstellung aber sehr bzw. zu gelbstichig.Dennoch: Die Änderung der Farbtemperatur ist zweifellos einer der Gründe, warum Besitzer älterer Paperwhites ein Upgrade ins Auge fassen sollten. Bei der Signature Edition ist außerdem noch ein Lichtsensor an Bord, damit wird die Beleuchtung an die Umgebung angepasst. Das fanden wir im Test aber nicht besonders praktisch, auch ist das nicht unbedingt ein Grund, dass man zur Signature Edition greifen müsste.
Wenn wir schon dabei sind: Neben dem Backlight-Sensor bietet die Signature Edition außerdem noch kabelloses Aufladen. Ob man das wirklich braucht? Klare Antwort: Nein. Denn Amazon hat eigenen Angaben nach die Akkulaufzeit von sechs auf zehn Wochen erhöht. Das macht Aufladen noch seltener als bisher erforderlich. Dazu kommt, dass endlich USB-C und auch schnelleres Laden an Bord ist. Deshalb fällt uns kein Grund ein, der kabelloses Laden wirklich erforderlich macht. Bei Geräten, die man täglich mit Strom versorgen muss, ist das etwas anderes, der Kindle Paperwhite könnte davon aber nicht weiter entfernt sein.
Signature Edition: Für Speicherhungrige
Das dritte Alleinstellungsmerkmal der Sonderedition ist die Speichergröße von 32 Gigabyte (der normale hat acht GB). Ob man tatsächlich so viel Speicher braucht, ist fraglich, davon profitieren allenfalls Nutzer, die viele Audiobooks und eventuell Mangas/Comics gleichzeitig auf dem Gerät haben wollen.Kurzum: Es ist zweifelhaft, ob viele die 40 Euro Aufpreis zum normalen neuen Paperwhite (ohne Werbung) tatsächlich "brauchen" - die Signature Edition ist eher was für "Wenn schon, denn schon"-Käufer. Und diese werden sich ohnehin die Frage stellen, ob sie nicht lieber auf die nächste Oasis-Version warten - wenn bzw. wann auch immer diese kommt.
Fazit
Der Paperwhite setzt auch in der elften Kindle-Generation neue Standards. Dabei stellt sich allerdings nicht die Frage, ob Amazon mit einer bestimmten Neuerung als erstes dran war, sondern eher, ob und dass man diese massentauglich gemacht hat. Auch der Begriff Standard ist wohl etwas irreführend.
Der Kindle Paperwhite ist natürlich wieder wasserfest (IPX8)
Denn obwohl der neue Paperwhite der beste Reader ist, den Amazon je im Angebot hatte (der Oasis hat eine Sonderrolle, schon alleine wegen der asymmetrischen Bauform und des relativ hohen Preises), kommt es wohl vor allem darauf an, ob und welchen Kindle man bereits besitzt. Wer bereits einen wasserfesten Reader der 10. Generation sein Eigen nennt, der sollte sich durchaus überlegen, ob er die neue Version tatsächlich benötigt.
Vielleser dürften aber vor allem mit dem größeren Display und der Möglichkeit zur Änderung der Farbtemperatur einen Grund finden, dennoch zuzugreifen. Die Signature Edition kann man sich indes getrost sparen, es sei denn, man braucht den im Vergleich zur regulären Variante vierfachen Speicherplatz. Lichtsensor und kabelloses Laden sind hingegen weitgehend verzichtbar.
Wer hingegen schon länger kein Upgrade durchgeführt hat oder noch gar keinen Kindle besitzt, der kann und sollte zum neuesten E-Reader greifen. Und wird sich in weiterer Folge über den besten Paperwhite freuen, den Amazon je im Angebot hatte.
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