Angebliche Bitcoin-Gründer:
Prozess um 1,1 Mio. Einheiten startet
Ob jemals ein Gerichtsverfahren zwischen zwei Privatpersonen um vergleichbare Werte geführt wurde, ist unwahrscheinlich: In den USA hat ein Prozess begonnen, bei dem es um die Besitzansprüche an 1,1 Millionen Bitcoin geht, die aktuell 68 Milliarden Dollar Wert wären.
Das Verfahren führt Ira Kleiman gegen Craig Wright, der seit Jahren immer wieder behauptet, der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto zu sein, wie aus einem Bericht von Yahoo News hervorgeht. Ob dies stimmt, ist nicht belegt - allerdings geht es darum in dem Verfahren letztlich auch nicht. Klar ist allerdings, dass Wright über einen enormen Bestand an Bitcoin-Einheiten verfügt, die überwiegend bereits geschürft wurden, als das ganze Netzwerk noch am Anfang stand.
Kleiman behauptet allerdings, dass Wright damals keineswegs allein handelte. Vielmehr soll er damals mit seinem Bruder David zusammengearbeitet haben, der im Jahr 2013 allerdings verstorben ist. Die beiden hätten damals gemeinsam die Firma W&K Info Defense Research aufgebaut, in der sie sowohl den Bitcoin-Code als auch das Mining angesiedelt hatten.
Wright weist die Darstellung allerdings zurück. David Kleiman sei zwar sein Freund und Vertrauter gewesen, allerdings niemals ein Geschäftspartner bei irgendetwas, was mit dem Bitcoin-Netz zu tun hatte. Satoshi Nakamoto sei er ganz allein. In den E-Mails soll er die Beziehung zu ihm aber durchaus anders dargestellt haben.
Für das Verfahren wurden zehn Geschworene vereidigt, die sich in den kommenden drei Wochen die Argumente und Beweise beider Seiten vorlegen lassen sollen. Der Ausgang des Verfahrens dürfte allerdings nicht nur über das Schicksal der Kläger entscheiden - auch auf das Bitcoin-Netzwerk sind hier hier deutliche Auswirkungen zu erwarten. Denn wenn ein riesiger Bestand an Einheiten plötzlich den Besitzer wechselt und unklar ist, wie dieser damit umzugehen gedenkt, wird es definitiv Ausschläge im Kurs geben.
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Kleiman behauptet allerdings, dass Wright damals keineswegs allein handelte. Vielmehr soll er damals mit seinem Bruder David zusammengearbeitet haben, der im Jahr 2013 allerdings verstorben ist. Die beiden hätten damals gemeinsam die Firma W&K Info Defense Research aufgebaut, in der sie sowohl den Bitcoin-Code als auch das Mining angesiedelt hatten.
Partner oder Freunde?
Aus E-Mails, die Kleiman in dem Verfahren vorlegen will, soll hervorgehen, dass David sogar hauptsächlich für das Mining zuständig war. Wright soll den Bestand dann mit Fälschungen und Betrug nach dem Tod seines Partners an sich gebracht haben. Die Erben wollen nun allerdings zumindest einen Anteil an dem virtuellen Schatz beanspruchen. Selbst wenn ihnen nicht einmal die Hälfte zugesprochen würde, wären sie gemessen am aktuellen Kurs des Bitcoin schlicht plötzlich Milliardäre.Wright weist die Darstellung allerdings zurück. David Kleiman sei zwar sein Freund und Vertrauter gewesen, allerdings niemals ein Geschäftspartner bei irgendetwas, was mit dem Bitcoin-Netz zu tun hatte. Satoshi Nakamoto sei er ganz allein. In den E-Mails soll er die Beziehung zu ihm aber durchaus anders dargestellt haben.
Für das Verfahren wurden zehn Geschworene vereidigt, die sich in den kommenden drei Wochen die Argumente und Beweise beider Seiten vorlegen lassen sollen. Der Ausgang des Verfahrens dürfte allerdings nicht nur über das Schicksal der Kläger entscheiden - auch auf das Bitcoin-Netzwerk sind hier hier deutliche Auswirkungen zu erwarten. Denn wenn ein riesiger Bestand an Einheiten plötzlich den Besitzer wechselt und unklar ist, wie dieser damit umzugehen gedenkt, wird es definitiv Ausschläge im Kurs geben.
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BitCoin-Kurs
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