Ted Cruz: Bitcoin-Miner sollen das texanische Stromnetz retten
Ausgerechnet im stromhungrigen Bitcoin-Mining sieht der texanische Senator Ted Cruz die Rettung des Stromnetzes. Das würde allerdings voraussetzen, dass sich die Betreiber der Server-Farmen bei ihrer Energieversorgung staatlicher Kontrolle unterwerfen.
Die Bürger in Texas litten im vergangenen Winter hart unter extremen Wetterereignissen, auf die man in der Region im Süden der USA nicht eingestellt war. Eine lange Frostperiode in einem Gebiet, das weder gedämmte Häuser noch effiziente Heizungsanlagen kennt, sorgte in Verbindung mit Versorgungsschwierigkeiten seitens der Stromerzeuger für einen Zusammenbruch der Stromnetze.
Cruz ist der Überzeugung, dass eine massive Ansiedlung von Bitcoin-Minern dies zukünftig verhindern könnte. "Aufgrund der Fähigkeit des Bitcoin-Minings, sich sofort ein- oder auszuschalten, können wir im Falle einer Stromknappheit oder einer Stromkrise, sei es durch Frost oder eine andere Naturkatastrophe, bei der die Stromerzeugungskapazitäten ausfallen, die Energie sofort umleiten und wieder ins Netz einspeisen", erklärte der republikanische Senator den Konferenzteilnehmern der Texas Blockchain Summit laut einem Bericht des Vice-Magazins.
Allerdings sieht darin nicht jeder ein unbedingtes Erfolgskonzept. Laut Carey King, stellvertretender Direktor des Austin Energy Institute der University of Texas, ist es zweifelhaft, ob das Hinzufügen großer Energieverbraucher zu einem ohnehin schon angeschlagenen Netz besonders hilfreich ist - selbst wenn diese bei einer entsprechenden Benachrichtigung abschalten würden. "Mining ist ein Stromverbraucher und kein Generator, daher erscheint mir das nicht sinnvoll", so King.
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Cruz ist der Überzeugung, dass eine massive Ansiedlung von Bitcoin-Minern dies zukünftig verhindern könnte. "Aufgrund der Fähigkeit des Bitcoin-Minings, sich sofort ein- oder auszuschalten, können wir im Falle einer Stromknappheit oder einer Stromkrise, sei es durch Frost oder eine andere Naturkatastrophe, bei der die Stromerzeugungskapazitäten ausfallen, die Energie sofort umleiten und wieder ins Netz einspeisen", erklärte der republikanische Senator den Konferenzteilnehmern der Texas Blockchain Summit laut einem Bericht des Vice-Magazins.
Experte hat Zweifel
Er geht also davon aus, dass das Versorgungsnetz so weit ausgebaut wird, dass es die energiehungrigen Serverfarmen mitversorgen kann - und die Betreiber ihre Systeme abschalten, wenn aufgrund äußerer Umstände wieder einmal zu wenig Strom im Netz vorhanden ist und ein Blackout droht.Allerdings sieht darin nicht jeder ein unbedingtes Erfolgskonzept. Laut Carey King, stellvertretender Direktor des Austin Energy Institute der University of Texas, ist es zweifelhaft, ob das Hinzufügen großer Energieverbraucher zu einem ohnehin schon angeschlagenen Netz besonders hilfreich ist - selbst wenn diese bei einer entsprechenden Benachrichtigung abschalten würden. "Mining ist ein Stromverbraucher und kein Generator, daher erscheint mir das nicht sinnvoll", so King.
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