Raspberry Pi: Erst-Einrichtung wird bald ohne separaten PC möglich sein
Die Einrichtung eines Raspberry Pi war bisher ein wenig eleganter Prozess. Immerhin bedurfte es zwingend eines separaten Computers, an dem man erst einmal die SD-Karte betriebsbereit machen musste. Das soll sich aber bald komplett ändern.
Die Entwickler bei der Pi Foundation arbeiten derzeit an einer neuen Version des Bootloaders, durch den man dann einen Platinenrechner in Betrieb nehmen kann, ohne dass zuvor auf die SD-Karte als lokaler Massenspeicher an einem anderen Gerät ein Betriebssystem installiert wurde. Dieser soll auch nachträglich auf bereits ausgelieferten Geräten installiert werden können.
Mit dem neuen Bootloader wird es möglich sein, einen jungfräulichen oder komplett zurückgesetzten Raspberry Pi einfach an eine Netzwerk-Verbindung zu hängen. Über diese nimmt die Firmware des Rechners dann automatisch Kontakt zu einem Server auf, auf dem das Raspberry Pi OS angeboten wird, und installiert es auf eine leere SD-Card, die im Kartenslot steckt.
Wer den neuen Bootloader an seinem existierenden Raspberry Pi ausprobieren will, kann dies natürlich tun - allerdings genau auf die Art, die man damit letztlich überflüssig machen soll: Auf einem separaten Computer muss die neue Bootloader-Version mit dem Pi Imager auf eine SD-Karte gespielt und dann im Karten-Rechner installiert werden.
Siehe auch:
Mit dem neuen Bootloader wird es möglich sein, einen jungfräulichen oder komplett zurückgesetzten Raspberry Pi einfach an eine Netzwerk-Verbindung zu hängen. Über diese nimmt die Firmware des Rechners dann automatisch Kontakt zu einem Server auf, auf dem das Raspberry Pi OS angeboten wird, und installiert es auf eine leere SD-Card, die im Kartenslot steckt.
Pi 4 ist Voraussetzung
Allerdings wird die Sache lediglich mit Raspberry Pi 4-Boards funktionieren - oder eben mit Systemen, die auf diesen aufbauen. Denn es ist erforderlich, dass ein Netzwerkkabel und auch eine Tastatur direkt angeschlossen werden können, um die Installation durchzuführen. Darüber hinaus ist der Nutzer hier auch auf die Betriebssysteme beschränkt, die vom Pi-Imager unterstützt werden - allerdings ist die Auswahl hier mit Ubuntu, LibreELEC, einigen Emulations-Systemen älterer Gaming-Umgebungen und Homebridge schonmal recht ordentlich. Andere Betriebssysteme können natürlich weiterhin auf dem gewohnten Weg über einen externen Rechner herangezogen werden.Wer den neuen Bootloader an seinem existierenden Raspberry Pi ausprobieren will, kann dies natürlich tun - allerdings genau auf die Art, die man damit letztlich überflüssig machen soll: Auf einem separaten Computer muss die neue Bootloader-Version mit dem Pi Imager auf eine SD-Karte gespielt und dann im Karten-Rechner installiert werden.
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