Nintendo Switch: Neues Dock lässt weiter auf 4K-Upgrade hoffen
Im Teardown des USB-C-Docks der neuen Nintendo Switch OLED offenbart sich ein HDMI 2.0-Anschluss, der die Hoffnung auf eine 4K-Tauglichkeit und eine mögliche Pro-Version der Hybrid-Konsole weiter am Leben hält. Derzeit stellt jedoch der Nvidia-Chip den Flaschenhals dar.
Während Nintendo sämtliche Gerüchte rund um eine Nintendo Switch Pro mit Next-Gen-Charakter dementiert, findet der YouTuber Nintendo Prime eine wesentliche Änderung, die auf eine neue Konsole oder ein Upgrade bestehender Switch-Modelle schließen lässt. Beim Auseinandernehmen des verbesserten Switch-Docks, welches mit der neuen OLED-Revision ausgeliefert wird, ist er auf eine HDMI 2.0-Schnittstelle gestoßen, die theoretisch eine 4K-Auflösung bei einer Bildwiederholrate von bis zu 60 FPS ermöglichen könnte.
Laut Nintendo Prime ist der ARM-basierte Chip innerhalb des Docks nicht in der Lage, die Leistung zum Hochskalieren des Bildes aufzubringen. Diesen Job müsste somit die Nintendo Switch selbst übernehmen, die allerdings durch den optimierten Nvidia Tegra X1-Chip über einen Flaschenhals mit einer Performance von lediglich 512 Gigaflops (GFLOP) verfügt. Die Nintendo Switch ist also auf neue Hardware angewiesen, welche zum Beispiel Nvidias Upscaling-Technik Deep Learning Super Sampling (DLSS) mit künstlicher Intelligenz stemmen kann.
Der Grundstein wurde von Nintendo im USB-C-Dock bereits gelegt. Doch bis zu einer möglichen Präsentation der "Switch Pro" dürften wohl noch einige Monate ins Land ziehen.
Siehe auch:
Nur eine Frage der Zeit, bis Nintendo in der 4K-Ära ankommt
Das aktuell verwendete USB-C-Dock der ersten und zweiten Nintendo Switch-Generation verfügt hingegen nur über den HDMI 1.4-Standard. Damit könnte die Konsole zwar theoretisch ebenfalls 4K-Inhalte wiedergeben, diese allerdings nur bei maximal 30 FPS. Obwohl auch die HDMI 2.0-Technologie seit ihrer Spezifizierung im September 2013 einige Jahre auf dem Buckel hat, gilt diese als erstes Multimedia-Interface mit der offiziellen Unterstützung für High Dynamic Range (HDR), was die Spielqualität sogar in aktueller Full-HD-Auflösung verbessern könnte. Dafür spricht auch das kompatible Kabel, welches dem Nintendo Switch OLED-Modell beiliegt.Laut Nintendo Prime ist der ARM-basierte Chip innerhalb des Docks nicht in der Lage, die Leistung zum Hochskalieren des Bildes aufzubringen. Diesen Job müsste somit die Nintendo Switch selbst übernehmen, die allerdings durch den optimierten Nvidia Tegra X1-Chip über einen Flaschenhals mit einer Performance von lediglich 512 Gigaflops (GFLOP) verfügt. Die Nintendo Switch ist also auf neue Hardware angewiesen, welche zum Beispiel Nvidias Upscaling-Technik Deep Learning Super Sampling (DLSS) mit künstlicher Intelligenz stemmen kann.
Der Grundstein wurde von Nintendo im USB-C-Dock bereits gelegt. Doch bis zu einer möglichen Präsentation der "Switch Pro" dürften wohl noch einige Monate ins Land ziehen.
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