Chip-Mangel erreicht Rekordniveau:
Im Schnitt 21 Wochen Wartezeit
Die weiterhin extrem hohe Nachfrage und die noch lange nicht ausreichenden Kapazitäten der Chipfertiger weltweit lassen die Wartezeit zwischen Bestellung und Lieferung auf ein neues Rekordniveau steigen. Inzwischen müssen die Abnehmer im Schnitt fast ein halbes Jahr warten.
Infografik: Intel und Samsung an der Spitze der Halbleiterindustrie
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf eine Notiz der Analysten von Susquehanna an ihre Kunden meldet, müssen die Einkäufer von Chips mittlerweile so lange auf die Lieferungen durch die Hersteller warten wie noch nie. Hintergrund sind die Engpässe, die seit Monaten diverse Branchen plagen, so dass zum Beispiel die Autoindustrie diverse Werke immer wieder und über immer längere Zeiträume stilllegen muss.
Im Durchschnitt dauerte es im August bereits 21 Wochen, bis die Chipfertiger in der Lage waren, die von ihren Kunden georderten Produkte tatsächlich zu liefern. Je nach Branche kann die Wartezeit natürlich auch kürzer ausfallen, in vielen Fällen ist sie aber sogar noch deutlich länger. Gerade im Automobilsektor und bei mobilen Endgeräten sind die Wartezeiten für viele Komponenten erheblich größer.
Zwar haben diverse Chiphersteller begonnen, ihre Kapazitäten massiv auszubauen, doch reicht dies bisher nicht aus, um die sich immer weiter aufstauende Nachfrage zu befriedigen. Einige Fertiger haben außerdem ihre Preise bereits deutlich angehoben, vor allem um auf diesem Wege das sogenannte Double-Booking zu unterbinden. Dabei platzieren die Kunden mehrere große Ordern, selbst wenn sie die Chips dann letztlich gar nicht abnehmen und die Bestellung stornieren. Sie wollen sich so eine langfristige Verfügbarkeit sichern, machen den Fertigern damit aber das Leben wegen der schwierigeren Produktionsplanung schwerer.
Infografik: Intel und Samsung an der Spitze der Halbleiterindustrie
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf eine Notiz der Analysten von Susquehanna an ihre Kunden meldet, müssen die Einkäufer von Chips mittlerweile so lange auf die Lieferungen durch die Hersteller warten wie noch nie. Hintergrund sind die Engpässe, die seit Monaten diverse Branchen plagen, so dass zum Beispiel die Autoindustrie diverse Werke immer wieder und über immer längere Zeiträume stilllegen muss.
Im Durchschnitt dauerte es im August bereits 21 Wochen, bis die Chipfertiger in der Lage waren, die von ihren Kunden georderten Produkte tatsächlich zu liefern. Je nach Branche kann die Wartezeit natürlich auch kürzer ausfallen, in vielen Fällen ist sie aber sogar noch deutlich länger. Gerade im Automobilsektor und bei mobilen Endgeräten sind die Wartezeiten für viele Komponenten erheblich größer.
Chipkrisen-Ende nicht in Sicht
Der Susquehanna Financial Group zufolge erreichte die Wartezeit mit durchschnittlich 21 Wochen im August 2021 das höchste Niveau seit das Unternehmen die sogenannten Lead-Times im Jahr 2017 zu beobachten begann. Zuvor war die Lead-Time bereits mit im Schnitt 20 Wochen auf den bisher höchsten Wert gestiegen.Zwar haben diverse Chiphersteller begonnen, ihre Kapazitäten massiv auszubauen, doch reicht dies bisher nicht aus, um die sich immer weiter aufstauende Nachfrage zu befriedigen. Einige Fertiger haben außerdem ihre Preise bereits deutlich angehoben, vor allem um auf diesem Wege das sogenannte Double-Booking zu unterbinden. Dabei platzieren die Kunden mehrere große Ordern, selbst wenn sie die Chips dann letztlich gar nicht abnehmen und die Bestellung stornieren. Sie wollen sich so eine langfristige Verfügbarkeit sichern, machen den Fertigern damit aber das Leben wegen der schwierigeren Produktionsplanung schwerer.
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