Neue Klage wirft Activision Blizzard Einschüchterungstaktiken vor

Zuletzt wurde es wieder stiller um die Vorwürfe gegen Activision Blizzard, Ende Juli kam aber ans Tageslicht, dass der Publisher bzw. das Warcraft-Studio jahrelang Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz toleriert haben. Zu Ende ist die Sache aber längst nicht, im Gegenteil. Im Sommer wurde nicht nur Activision Blizzard selbst von dem Skandal erschüttert, die gesamte Branche ist seither mit dem Thema sexuelle Belästigung und Diskriminierung konfrontiert. Der Publisher machte dabei vor allem anfangs keine gute Figur und versuchte die Vorwürfe gegen die Mitarbeiter und die Unternehmenskultur bei Blizzard kleinzureden. Das kam alles andere als gut an, vor allem bei Mitarbeitern, es gab daraufhin Proteste per offenen Briefen sowie Arbeitsniederlegungen.

Activision Blizzard gelobte Besserung, doch offenbar ist das teilweise nur PR gewesen. Denn gleichzeitig wurde zur Aufklärung eine Kanzlei angeheuert, die aber bekannt für so genanntes "Union Busting" ist, also das Verhindern und Auflösen von Gewerkschaftsbemühungen.

"Nötigungstaktiken" bei Activision Blizzard

Solches Vorgehen brachte Activision Blizzard nun die nächste Klage ein. Denn eine Gruppe an Mitarbeitern wirft dem Publisher "Nötigungstaktiken" vor. Wie Eurogamer berichtet, will das Unternehmen damit Bestrebungen verhindern, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Laut der Klage sei Activision Blizzard in den vergangenen sechs Monaten an diversen unlauteren Arbeitspraktiken beteiligt gewesen und sei das nach wie vor.

"Das Management von Activision Blizzard versucht mit Zwangstaktiken zu verhindern, dass Mitarbeiter ihr Recht wahrnehmen, zusammenzustehen und einen gerechteren, nachhaltigeren und vielfältigeren Arbeitsplatz zu fordern", heißt es in einer Pressemitteilung zur Klage. "Es ist ihr Recht als Arbeitnehmer, sich für ein Arbeitsumfeld zu organisieren, das frei von Missbrauch, Diskriminierung und sexueller Belästigung ist, und dieses Recht ist durch das Bundesarbeitsrecht geschützt."

Activision Blizzard habe seinen Mitarbeitern u. a. gedroht, dass sie "nicht über Löhne, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen sprechen oder kommunizieren dürfen", außerdem seien Angestellte überwacht und ausgefragt (im Sinne von "verhört") worden.

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