Apple verschiebt nach massiver Kritik geplante Kinderporno-Scans
Der iPhone-Hersteller hat Anfang August angekündigt, dass man ein System einführt, das die Konten der Nutzer nach kinderpornografischem Material durchsucht bzw. überwacht. Apple beteuerte zwar, dass die Privatsphäre gewahrt werde, es gab aber dennoch massive Kritik.
Nun reagierte der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino und kündigte an, dass man die Verteilung der Child Sexual Abuse Material (CSAM)-Erkennungsmaßnahmen verschieben werde, um nachzubessern.
Ursprünglich wollte der Konzern mit Hilfe diverser Anonymisierungsmaßnahmen die iCloud-Konten aller Kunden automatisch erfassen, um Verstoße aufzuspüren. Diese Scans wären nur bei bestimmten Aufnahmen "angesprungen", dabei sollte ein spezielles System zum Einsatz kommen, das mit einem "unlesbaren Satz von Hashes, der sicher auf den Geräten der Nutzer gespeichert ist", arbeitet.
Gegenüber 9to5Mac teilte Apple mit: "Letzten Monat haben wir Pläne für Funktionen angekündigt, die dazu beitragen sollen, Kinder vor Sexualstraftätern zu schützen, die Kommunikationsmittel nutzen, um sie anzuwerben und auszubeuten, und die Verbreitung von Material mit sexuellem Kindesmissbrauch einzuschränken. Aufgrund des Feedbacks von Kunden, Interessengruppen, Forschern und anderen haben wir beschlossen, uns in den kommenden Monaten mehr Zeit zu nehmen, um Anregungen zu sammeln und Verbesserungen vorzunehmen, bevor wir diese äußerst wichtigen Funktionen zum Schutz von Kindern veröffentlichen."
Ursprünglich sollten diese Maßnahmen gemeinsam mit iOS 15, iPadOS 15 und MacOS Monterey eingeführt werden. Einen Zeitrahmen für die Überarbeitungen nannte Apple nicht, es ist derzeit auch nicht klar, was Apple genau ändern möchte.
Ursprünglich wollte der Konzern mit Hilfe diverser Anonymisierungsmaßnahmen die iCloud-Konten aller Kunden automatisch erfassen, um Verstoße aufzuspüren. Diese Scans wären nur bei bestimmten Aufnahmen "angesprungen", dabei sollte ein spezielles System zum Einsatz kommen, das mit einem "unlesbaren Satz von Hashes, der sicher auf den Geräten der Nutzer gespeichert ist", arbeitet.
System wird überarbeitet
Das hatte viel Kritik ausgelöst, Datenschützer und andere Experten kritisierten die Pläne als Vorstufe zu einer Regierungs-Hintertür. Doch nun teilte der Konzern mit, dass man sich "zusätzliche Zeit" nehmen werde, um das System zu überarbeiten.Gegenüber 9to5Mac teilte Apple mit: "Letzten Monat haben wir Pläne für Funktionen angekündigt, die dazu beitragen sollen, Kinder vor Sexualstraftätern zu schützen, die Kommunikationsmittel nutzen, um sie anzuwerben und auszubeuten, und die Verbreitung von Material mit sexuellem Kindesmissbrauch einzuschränken. Aufgrund des Feedbacks von Kunden, Interessengruppen, Forschern und anderen haben wir beschlossen, uns in den kommenden Monaten mehr Zeit zu nehmen, um Anregungen zu sammeln und Verbesserungen vorzunehmen, bevor wir diese äußerst wichtigen Funktionen zum Schutz von Kindern veröffentlichen."
Ursprünglich sollten diese Maßnahmen gemeinsam mit iOS 15, iPadOS 15 und MacOS Monterey eingeführt werden. Einen Zeitrahmen für die Überarbeitungen nannte Apple nicht, es ist derzeit auch nicht klar, was Apple genau ändern möchte.
Siehe auch:
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
- Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
- VW ID.3 Neo GTI: Erlkönig des neuen Elektro-GTI wurde gesichtet
- Prime Day: Bei Amazon starten schon jetzt tolle Saugroboter-Deals
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen