Apple: Kinderporno-Scan-Pläne führen intern zu Bedenken und Kritik
Vor einer Woche wurden die Apple-Pläne bekannt, wonach der kalifornische Konzern die Geräte seiner Nutzer nach Kinderpornografie scannen will. Das Ganze soll diverse Privatsphäre-Maßnahmen berücksichtigen, dennoch wird an der Lösung Kritik laut, auch intern.
Apples Pläne zum Scan der Geräte bzw. den Uploads in Richtung iCloud haben bereits in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Bedenken und Protesten geführt. Dabei leugnet natürlich niemand, dass Kinderpornografie bekämpft werden muss, das von Apple angekündigte Wie ist aber umstritten. Denn viele Experten und Datenschützer sind der Ansicht, dass das letztlich die Vorstufe zu einer Hintertür für Regierungsüberwachung ist.
In einem mehrere Tage lang aktiven Thread haben viele die Befürchtung geäußert, dass die Funktion von repressiven Regierungen ausgenutzt werden könnte, um weiteres Material für Zensur oder Verhaftungen zu finden, so die kritischen Apple-Mitarbeiter. Reuters schreibt, dass es nicht das erste Mal ist, dass eine Sicherheits-relevante Änderung intern für Diskussionen und Kritik gesorgt hat, Umfang und Dauer der aktuellen Debatte seien aber dennoch überraschend gewesen.
Überraschend ist hier auch, wie verhältnismäßig offen diese Kritik geäußert wird, schließlich ist Apple für seine Geheimniskrämerei mehr als bekannt und nimmt das auch besonders ernst. Mit der Einführung von Slack vor einigen Jahren habe sich das aber geändert, heißt es. Zunächst wurde die Kommunikationsplattform zwar für eher Unwichtiges verwendet, inzwischen landet auf Slack aber auch viel Relevantes und auch Brisantes.
Download Slack - Instant-Messenger für Arbeitsgruppen Siehe auch:
Ein Schritt auf dem Weg zu Zensur und Überwachung?
Doch auch innerhalb des Konzerns aus dem kalifornischen Cupertino geht es offenbar rund: Wie die Nachrichtenagentur Reuters (via CNBC) berichtet, sei ein interner Slack-Kanal von Apple mit kritischen Wortmeldungen regelrecht geflutet worden, nachdem die Scan-Pläne bekannt geworden sind. Mehr als 800 Meldungen sollen dazu abgegeben worden sein.In einem mehrere Tage lang aktiven Thread haben viele die Befürchtung geäußert, dass die Funktion von repressiven Regierungen ausgenutzt werden könnte, um weiteres Material für Zensur oder Verhaftungen zu finden, so die kritischen Apple-Mitarbeiter. Reuters schreibt, dass es nicht das erste Mal ist, dass eine Sicherheits-relevante Änderung intern für Diskussionen und Kritik gesorgt hat, Umfang und Dauer der aktuellen Debatte seien aber dennoch überraschend gewesen.
Überraschend ist hier auch, wie verhältnismäßig offen diese Kritik geäußert wird, schließlich ist Apple für seine Geheimniskrämerei mehr als bekannt und nimmt das auch besonders ernst. Mit der Einführung von Slack vor einigen Jahren habe sich das aber geändert, heißt es. Zunächst wurde die Kommunikationsplattform zwar für eher Unwichtiges verwendet, inzwischen landet auf Slack aber auch viel Relevantes und auch Brisantes.
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