Gemeinsamer Standard für Smart-Home:
Matter verspätet sich
Wer im Bereich Smart-Home auf den einheitlichen Standard "Matter" wartet, wird sich weiter gedulden müssen. Das Projekt, an dem unter anderem Google, Apple, Samsung und Amazon arbeiten, wird auf das Jahr 2022 verschoben.
Das teilte der Präsident und CEO der Connectivity Standard Alliance, Torben Richardson, mit. Die ehrgeizigen Pläne, mit dem neuen Smart-Home-Konnektivitätsstandard Matter ein gemeinsames Protokoll zu erarbeiten, bekommen demnach einen neuen Zeitplan. Es ist nicht das erste Mal, dass es zu einer Verschiebung kommt, denn ursprünglich sollte schon in diesem Jahr der Startschuss fallen.
Doch durch die Corona-Krise gab es 2020 viele Verzögerungen. Die Implementierung des universellen Standards kann nun realistisch erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 gestartet werden, so Richardson.
Das ist ein absolut entscheidendes Element, um eine schnelle Akzeptanz und einen Markterfolg zu gewährleisten - kommt aber doch mit vielen kleinen Baustellen, die die Entwickler jetzt noch abarbeiten müssen.
"Im Mai dieses Jahres sahen wir einen Entwicklungspfad mit ersten Geräten, die bis Ende des Jahres 2021 zertifiziert werden sollen. Nach Abschluss mehrerer Testveranstaltungen und Prognosen haben unsere Mitglieder den Zeitplan aktualisiert, um sicherzustellen, dass das SDK und die zugehörigen Tools bei ihrer Einführung die Erwartungen des Marktes erfüllen und ein großes Ökosystem interoperabler Matter-Produkte ermöglichen. Unsere verfeinerten Pläne sehen vor, dass die Entwicklung des SDK und des Zertifizierungsprogramms im zweiten Halbjahr 2021 fortgesetzt wird und den Mitgliedern Ende des Jahres eine "Pre-Ballot"-Version der technischen Spezifikation zur Verfügung stehen soll. In der ersten Jahreshälfte 2022 erwarten wir die Freigabe des SDK, die Zertifizierung der ersten Geräte und den Start unseres offiziellen Zertifizierungsprogramms."
Mit einer Verschiebung für den Start hatten viele Experten schon früh gerechnet. Normalerweise dauert es viele Jahre an Entwicklung und Forschung, um einen neuen Standard auszuarbeiten. Bei Matter wollte man gemeinsam schnell vorpreschen, doch der Zeitplan war zu eng gesteckt.
Siehe auch:Amazon führt Smart-Home-Protokoll Matter ein, Alexa wird ein Mann
Doch durch die Corona-Krise gab es 2020 viele Verzögerungen. Die Implementierung des universellen Standards kann nun realistisch erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 gestartet werden, so Richardson.
Aktualisierter Zeitplan
Matter arbeitet dabei mit einem Open-Source-Ansatz. Jedes Unternehmen, das ein Matter-Gerät entwickelt, kann auf dieselbe Codebasis zurückgreifen. Das hat für den Endverbraucher dann einen großen Vorteil: Später sollen alle Matter-Geräte untereinander kompatibel sein, egal von welchem Hersteller sie stammen und egal, mit welchem Betriebssystem (iOS, ChromeOS, Android) sie verbunden werden. Das Ziel ist, eine gemeinsame Sprache für das Smart Home zu schaffen.Das ist ein absolut entscheidendes Element, um eine schnelle Akzeptanz und einen Markterfolg zu gewährleisten - kommt aber doch mit vielen kleinen Baustellen, die die Entwickler jetzt noch abarbeiten müssen.
"Im Mai dieses Jahres sahen wir einen Entwicklungspfad mit ersten Geräten, die bis Ende des Jahres 2021 zertifiziert werden sollen. Nach Abschluss mehrerer Testveranstaltungen und Prognosen haben unsere Mitglieder den Zeitplan aktualisiert, um sicherzustellen, dass das SDK und die zugehörigen Tools bei ihrer Einführung die Erwartungen des Marktes erfüllen und ein großes Ökosystem interoperabler Matter-Produkte ermöglichen. Unsere verfeinerten Pläne sehen vor, dass die Entwicklung des SDK und des Zertifizierungsprogramms im zweiten Halbjahr 2021 fortgesetzt wird und den Mitgliedern Ende des Jahres eine "Pre-Ballot"-Version der technischen Spezifikation zur Verfügung stehen soll. In der ersten Jahreshälfte 2022 erwarten wir die Freigabe des SDK, die Zertifizierung der ersten Geräte und den Start unseres offiziellen Zertifizierungsprogramms."
Mit einer Verschiebung für den Start hatten viele Experten schon früh gerechnet. Normalerweise dauert es viele Jahre an Entwicklung und Forschung, um einen neuen Standard auszuarbeiten. Bei Matter wollte man gemeinsam schnell vorpreschen, doch der Zeitplan war zu eng gesteckt.
Siehe auch:Amazon führt Smart-Home-Protokoll Matter ein, Alexa wird ein Mann
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