Tesla öffnet noch 2021 Ladestationen für andere E-Auto-Marken
Tesla-Gründer Elon Musk ist wieder einmal mit einem Plan vorangeprescht, den er bei Twitter verraten hat. Demnach wird der E-Auto-Pionier noch in diesem Jahr seine Supercharger auch für andere Marken öffnen, sodass E-Fahrzeuge anderer Hersteller dort laden können.
Forderungen derart gab es zuletzt selbst von der deutschen Politik. Tesla betreibt dabei in Europa ein gut erschlossenes Supercharger-Netzwerk. Daher hatte der deutsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vor Kurzem schon den Vorstoß gemacht, dass er sich wünsche, Tesla würde auch andere E-Autos an seine Ladepunkte lassen. Scheuer wollte sich dafür stark machen, dass das in Zukunft möglich wird, hieß es in einem Medienbericht.
"Wir haben unseren eigenen Stecker entwickelt, da es damals noch keinen Standard gab und nur Tesla Elektroautos mit großer Reichweite herstellte", schriebt Musk. "Es ist ein ziemlich schlanker Stecker, der sowohl für das Laden mit niedriger als auch mit hoher Leistung geeignet ist. Abgesehen davon werden wir unser Supercharger-Netzwerk später in diesem Jahr auch für andere Elektroautos öffnen."
Das würde heißen, dass man nicht mehr lange warten muss, bis man mit seinem E-Fahrzeug auch einen Supercharger ansteuern könnte - und das vermutlich auch zu relativ günstigen Preisen. Tesla berechnet derzeit in Deutschland 37 Cent pro Kilowattstunde - im Vergleich zu anderen Ladestation-Betreibern ist das recht wenig. Elon Musk hat zu den Plänen noch nicht viel verraten. Offen bleibt noch, ob Tesla die niedrigen Preise dann auch für alle Marken gleichermaßen anbietet, oder ob es verschiedene Tarife geben wird.
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Erste Details waren schon durchgesickert
Gerüchte, dass Tesla etwas derartiges in Planung hat, gibt es schon länger. Vor wenigen Wochen gab es dann einen Hinweis aus Skandinavien. Da hatte Tesla in einem Bauantrag für einen neuen Supercharger-Standpunkt bereits angedeutet, dass die neuen Ladestationen offen für andere E-Fahrer sein werden. Nun gibt es dazu eine Bestätigung von Elon Musk selbst. Bei Twitter antwortete er auf den Tweet eines Tesla-Fahrers:"Wir haben unseren eigenen Stecker entwickelt, da es damals noch keinen Standard gab und nur Tesla Elektroautos mit großer Reichweite herstellte", schriebt Musk. "Es ist ein ziemlich schlanker Stecker, der sowohl für das Laden mit niedriger als auch mit hoher Leistung geeignet ist. Abgesehen davon werden wir unser Supercharger-Netzwerk später in diesem Jahr auch für andere Elektroautos öffnen."
Das würde heißen, dass man nicht mehr lange warten muss, bis man mit seinem E-Fahrzeug auch einen Supercharger ansteuern könnte - und das vermutlich auch zu relativ günstigen Preisen. Tesla berechnet derzeit in Deutschland 37 Cent pro Kilowattstunde - im Vergleich zu anderen Ladestation-Betreibern ist das recht wenig. Elon Musk hat zu den Plänen noch nicht viel verraten. Offen bleibt noch, ob Tesla die niedrigen Preise dann auch für alle Marken gleichermaßen anbietet, oder ob es verschiedene Tarife geben wird.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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