Auslastung bekämpfen: Weiteres Spektrum für 6 GHz-WLAN freigegeben

Die Bundesnetzagentur hat für die WLAN-Nutzung im 6 GHz-Bereich ein weiteres Spektrum von 480 MHz freigegeben. Damit soll besonders in dicht besiedelten Gebieten eine Verbesserung der Auslastung der bisher freigegebenen Frequenzen ermöglicht werden.
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Das meldet Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur: "Wir verdoppeln das verfügbare Spektrum für WLAN nahezu. Hiermit wird die weitere Digitalisierung vorangetrieben und weitere Innovationen werden ermöglicht." Die Bundesnetzagentur hat dafür eine neue Allgemeinzuteilung für WLAN-Nutzungen im 6 GHz-Bereich veröffentlicht. Wer möchte, kann sich das PDF mit den Einzelheiten bei der Bundesnetzagentur anschauen. Darin findet man noch einige technische Details. Das wichtigste ist aber der neue Frequenzbereich. Der liegt bei 5945 MHz bis 6425 MHz, also 5,945 GHz - 6,425 GHz, für drahtlose Zugangssysteme, einschließlich lokaler Funknetze WAS/WLAN. Infografik: Deutschland bleibt weiterhin Glasfaser-EntwicklungslandDeutschland bleibt weiterhin Glasfaser-Entwicklungsland

Vorteile in Städten und dicht besiedelten Gebieten

Laut der Bundesnetzagentur werden die Frequenzbereiche auch für andere Funkanwendungen genutzt. Die Bundesnetzagentur übernimmt keine Gewähr für eine Mindestqualität oder Störungsfreiheit des Funkverkehrs. Es besteht kein Schutz vor Beeinträchtigungen durch andere bestimmungsgemäße Frequenznutzungen.

Für Verbraucher und für die Wirtschaft sollen sich aus dem neuen Spektrum von 480 MHz insbesondere in dicht besiedelten Gebieten neue Vorteile ergeben. Denn dort sind die bestehenden WLAN-Frequenzbereiche aktuell mitunter stark ausgelastet. Nun gibt es neue Ausweichfrequenzen. Von den zusätzlichen WLAN-Frequenzen profitieren die Nutzer durch höheren Datendurchsatz und stabilere Verbindungen für hochbitratige Anwendungen wie Videotelefonie, Gaming oder Streaming. "Darüber hinaus wird die Nutzung innovativer Technologien wie Wi-Fi 6E mit breiteren Kanälen ermöglicht", meldet die Bundesnetzagentur.

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