Windows 7: Microsoft stoppt jetzt Updates von Drittanbieter-Treibern
Microsoft liefert über das Windows Update keine Treiber-Aktualisierungen mehr für Betriebssysteme der Windows 7-Gruppe aus. Das liegt aber nur indirekt am ohnehin weggefallenen Support, sondern soll die verbliebenen User vor Abstürzen schützen.
Der offizielle Support für Windows 7 ist bereits im Januar 2020 ausgelaufen. Wenn Drittanbieter aber neue Treiber-Versionen bereitstellten, standen diese über das Windows Update weiterhin zum Download zur Verfügung. Dass sich dies nun ändert, hat im Grunde wenig mit dem Support-Status zu tun, sondern mit dem Wechsel auf neuere und sicherere Kryptographie-Verfahren, mit denen Microsoft den Code von Drittanbietern signiert.
Windows 7 SP1, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 setzen hier auf SHA-1. Microsofts SHA-1 Trusted Root Certificate Authority endete nun allerdings am 9. Mai. Externe Anbieter bekommen ihren Code nur noch mit SHA-2 signiert, mit dem Windows 7 aber nicht zurecht kommt. Hier besteht sogar die Gefahr, dass es bei einem Download der unkenntlich signierten Treiber aufgrund vonn Integritäts-Fehlern zu Unstimmigkeiten im System kommt und das Gerät dann nicht mehr booten kann.
Und bei diesen handelt es sich nicht gerade um eine kleine Gruppe. Obwohl es dringend angeraten ist, endlich auf ein neueres und weiterhin mit Patches versorgtes System zu wechseln, halten noch immer über 15 Prozent aller Windows-User an Windows 7 fest. Dies ist allerdings nach den Erfahrungen mit Windows XP, das auch noch gefühlte Ewigkeiten im Einsatz war, nachdem Microsoft ihm sämtliche Unterstützung entzogen hatte, keine große Überraschung.
Windows 7 SP1, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 setzen hier auf SHA-1. Microsofts SHA-1 Trusted Root Certificate Authority endete nun allerdings am 9. Mai. Externe Anbieter bekommen ihren Code nur noch mit SHA-2 signiert, mit dem Windows 7 aber nicht zurecht kommt. Hier besteht sogar die Gefahr, dass es bei einem Download der unkenntlich signierten Treiber aufgrund vonn Integritäts-Fehlern zu Unstimmigkeiten im System kommt und das Gerät dann nicht mehr booten kann.
Keine Krypto-Updates mehr
Die einzige Lösung würde darin bestehen, die genannten Betriebssysteme in Form eines Feature-Updates fit für die neuere Krypto-Technologie zu machen. Das ist aufgrund des ausgelaufenen Supports aber ausgeschlossen. Daher hat man in Redmond die Entscheidung gefällt, lieber keine Treiber-Updates mehr an die verbliebenen Nutzer von Windows 7 und Co. auszuliefern.Und bei diesen handelt es sich nicht gerade um eine kleine Gruppe. Obwohl es dringend angeraten ist, endlich auf ein neueres und weiterhin mit Patches versorgtes System zu wechseln, halten noch immer über 15 Prozent aller Windows-User an Windows 7 fest. Dies ist allerdings nach den Erfahrungen mit Windows XP, das auch noch gefühlte Ewigkeiten im Einsatz war, nachdem Microsoft ihm sämtliche Unterstützung entzogen hatte, keine große Überraschung.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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