Mars-Helikopter Ingenuity muss seine erste "Anomalie" überstehen
Der Mars-Helikopter Ingenuity hat vor kurzem seinen mittlerweile sechsten Flug unternommen und das war der bisher ereignisreichste, seit das Fluggerät der NASA erstmals Mitte April in die dünne Marsatmosphäre aufgestiegen ist. Denn nun musste man eine "Anomalie" meistern.
Vor dem sechsten Start des Mars-Helikopters konnte man bereits von so etwas wie Routine sprechen, denn bisher konnte das Team des Jet Propulsion Laboratory (JPL) alle kleinen Probleme (vor den Starts) meistern. Dieses Mal musste man aber einen Vorfall überstehen, nachdem das rund zwei Kilogramm leichte Fluggerät aufgestiegen ist.
Håvard Grip, Chefpilot des Mars-Helikopters, beschreibt in einem Blogbeitrag, was passiert ist und wie man diese "In-Flight-Anomalie" überstehen konnte. Zunächst beschreibt er das Missionsziel: "Der Flug diente der Erweiterung des Flugbereichs und der Demonstration von Luftbildfähigkeiten durch die Aufnahme von Stereobildern einer Region von Interesse im Westen."
Ingenuity konnte sicher gelandet werden, zuvor kam es aber zu ständigen Kurskorrekturversuchen und Spitzen im Stromverbrauch. Grund für dieses Verhalten waren Probleme mit der Software bzw. dem Timing beim Erhalten von Bildern von der für die Navigation verantwortlichen Kamera. Vereinfacht erklärt gab die Navcam dem Helikopter fehlerhafte Informationen über dessen Flug bzw. Position.
In diesem kleinen Misserfolg kann man aber auch einen Erfolg sehen: Denn, obwohl das JPL-Team daran arbeitet, dieses Problem zu beheben, half der Vorfall, zu beweisen, dass Ingenuity stabil genug ist, um selbst zu fliegen, selbst wenn etwas schief geht.
Håvard Grip, Chefpilot des Mars-Helikopters, beschreibt in einem Blogbeitrag, was passiert ist und wie man diese "In-Flight-Anomalie" überstehen konnte. Zunächst beschreibt er das Missionsziel: "Der Flug diente der Erweiterung des Flugbereichs und der Demonstration von Luftbildfähigkeiten durch die Aufnahme von Stereobildern einer Region von Interesse im Westen."
"Wackeliger" Flug
Ingenuity sollte dabei auf eine Höhe von zehn Meter aufsteigen, dann unter anderem 150 Meter weit nach Südwesten fliegen, mehrmals die Richtung ändern und schließlich landen. Gegen Ende dieses Manövers kam es aber zu einem unerwarteten Verhalten: Grip: "Ingenuity begann, seine Geschwindigkeit anzupassen und in einem oszillierenden Muster hin und her zu kippen. Dieses Verhalten hielt für den Rest des Fluges an."Ingenuity konnte sicher gelandet werden, zuvor kam es aber zu ständigen Kurskorrekturversuchen und Spitzen im Stromverbrauch. Grund für dieses Verhalten waren Probleme mit der Software bzw. dem Timing beim Erhalten von Bildern von der für die Navigation verantwortlichen Kamera. Vereinfacht erklärt gab die Navcam dem Helikopter fehlerhafte Informationen über dessen Flug bzw. Position.
In diesem kleinen Misserfolg kann man aber auch einen Erfolg sehen: Denn, obwohl das JPL-Team daran arbeitet, dieses Problem zu beheben, half der Vorfall, zu beweisen, dass Ingenuity stabil genug ist, um selbst zu fliegen, selbst wenn etwas schief geht.
Ingenuity: Flug des Mars-Helikopters erstmals mit Ton
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