AMD nimmt Intel jetzt ziemlich schnell Anteile bei Server-CPUs ab
Es hat sich bereits angedeutet: AMD ist es in den letzten Monaten zunehmend gelungen, den großen Konkurrenten Intel im lukrativsten Chip-Segment überhaupt zurückzudrängen: Das Unternehmen macht bei den High End-CPUs für Server ordentlich Boden gut.
AMD hat es nach Daten des Marktforschungsunternehmens Mercury Research geschafft, seinen Marktanteil bei Server-Prozessoren im vergangenen Quartal um immerhin 1,8 Prozentpunkte im Jahresvergleich auszubauen. Das klingt zwar nach einem eher bescheidenen Aufschwung, bedeutet in der Praxis aber deutlich mehr. Immerhin ist es die stärkste Steigerung, die AMD seit der glorreichen Opteron-Zeit vor 16 Jahren hinbekam.
Als diese damalige Hochphase vorbei war, hatte das Unternehmen im lukrativen Datacenter-Geschäft faktisch nichts mehr zu melden. In den Marktstatistiken tauchte die Marke AMD sogar über Jahre hinweg gar nicht mehr auf. Das änderte sich erst mit den neuen Epyc-Prozessoren, vor zwei Jahren kam es hier erstmals wieder zu nennenswerten Verkaufszahlen. Inzwischen hat sich AMD wieder einen Marktanteil von 8,9 Prozent erarbeitet.
Das bedeutet aber auch, dass man sich bei AMD sicher sein kann, dass die inzwischen neu gewonnenen Kunden auch nicht morgen direkt wieder weg sind, sondern länger erhalten bleiben. In Verbindung mit den deutlich lukrativeren Margen in dem Segment ist damit auch sichergestellt, dass AMD die notwendigen finanziellen Zuflüsse hat, um die begonnene Entwicklung fortsetzen zu können. Wenn das Unternehmen nun also keine gravierenden Fehler macht, dürfte Intel in der nächsten Zeit noch einige Federn lassen.
Als diese damalige Hochphase vorbei war, hatte das Unternehmen im lukrativen Datacenter-Geschäft faktisch nichts mehr zu melden. In den Marktstatistiken tauchte die Marke AMD sogar über Jahre hinweg gar nicht mehr auf. Das änderte sich erst mit den neuen Epyc-Prozessoren, vor zwei Jahren kam es hier erstmals wieder zu nennenswerten Verkaufszahlen. Inzwischen hat sich AMD wieder einen Marktanteil von 8,9 Prozent erarbeitet.
Gewinn mit Wirkung
Das ist wesentlich mehr wert, als eine vergleichbare Entwicklung bei Prozessoren für Desktop-PCs oder Notebooks. Immerhin sind die Beharrungskräfte im Server-Segment enorm. Wer beispielsweise ein Notebook kauft, entscheidet sich schnell mal für einen Wechsel von Intel zu AMD oder anders herum. Bei einer Erweiterung eines Datenzentrums, in dem bereits tausende Server auf einer CPU-Plattform laufen, sieht das gänzlich anders aus.Das bedeutet aber auch, dass man sich bei AMD sicher sein kann, dass die inzwischen neu gewonnenen Kunden auch nicht morgen direkt wieder weg sind, sondern länger erhalten bleiben. In Verbindung mit den deutlich lukrativeren Margen in dem Segment ist damit auch sichergestellt, dass AMD die notwendigen finanziellen Zuflüsse hat, um die begonnene Entwicklung fortsetzen zu können. Wenn das Unternehmen nun also keine gravierenden Fehler macht, dürfte Intel in der nächsten Zeit noch einige Federn lassen.
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