Samsung-Erben und Staat einigen sich auf enorm hohe Erbschaftssteuer
Der Tod des Samsung-Aufsichtsratschefs Lee Kun-hee im vergangenen Herbst zieht nun die höchste Erbschaftssteuer in der Geschichte Südkoreas nach sich. Die Hinterbliebenen haben sich mit dem Staat jetzt auf eine Vorgehensweise verständigt.
Der Verstorbene hinterließ seinen Erben unter anderem umfangreiche Beteiligungen an Samsung Electronics, Samsung Life und Samsung C&T. Hinzu kamen noch diverse Immobilien und sonstige Vermögenswerte. Allerdings schlagen vor allem die Aktienpakete ordentlich zu Buche, da Südkorea diese mit einem Satz von 60 Prozent besteuert.
Die Erben - von denen vor allem Lee Jae-yong im Licht der Öffentlichkeit steht - haben sich mit der südkoreanischen Finanzbehörde nun verständigt, wie mit der Sache umzugehen ist, berichtet ZDNet. Sie werden demnach einen Betrag von 10,8 Milliarden Dollar an den Fiskus zahlen. Das Geld soll in sechs Raten jeweils im Jahresabstand überwiesen werden, so dass die gesamte Steuerschuld dann in fünf Jahren beglichen sein wird. Die erste Rate soll noch im Laufe dieses Monats an den Staat abgeführt werden.
Der Verstorbene Samsung-Magnat hinterließ auch eine umfangreiche Kunstsammlung mit Werken von Marc Chagall, Pablo Picasso, Paul Gauguin, Claude Monet, Joan Miro, Salvador Dali und vielen anderen. Insgesamt sind es rund 23.000 Objekte. Diese werden allerdings aus der Erbschaftssteuer herausgenommen, da die Erbengemeinschaft angekündigt hat, sie dem südkoreanischen Museum für moderne Kunst zu spenden. Ebenfalls nicht berücksichtigt wird ein vererbtes Barvermögen von rund einer Milliarde Dollar
Siehe auch: Neun Jahre Haft für Samsung-Erben Lee Jae-yong gefordert
Die Erben - von denen vor allem Lee Jae-yong im Licht der Öffentlichkeit steht - haben sich mit der südkoreanischen Finanzbehörde nun verständigt, wie mit der Sache umzugehen ist, berichtet ZDNet. Sie werden demnach einen Betrag von 10,8 Milliarden Dollar an den Fiskus zahlen. Das Geld soll in sechs Raten jeweils im Jahresabstand überwiesen werden, so dass die gesamte Steuerschuld dann in fünf Jahren beglichen sein wird. Die erste Rate soll noch im Laufe dieses Monats an den Staat abgeführt werden.
Große Kunstspende
Samsung teilte im Zuge dessen allerdings nicht mit, wie sich die Steuerlast auf die verschiedenen Erben verteilt. Der größte Teil dürfte allerdings auf Lee Jae-yong entfallen, der im Grunde bereits seit einem Herzinfarkt Lee Kun-hees im Jahr 2014 den überwiegenden Teil der Geschäfte leitet. Dass dieser hinsichtlich der Erbschaftssteuer keinen Streit mit dem Staat provozieren will, dürfte verständlich sein - immerhin hat er bereits infolge eines Korruptionsverfahrens im Gefängnis gesessen und muss auch noch laufende Verfahren zu Vorwürfen mehrerer Fälle von illegalen Kursmanipulationen durchstehen.Der Verstorbene Samsung-Magnat hinterließ auch eine umfangreiche Kunstsammlung mit Werken von Marc Chagall, Pablo Picasso, Paul Gauguin, Claude Monet, Joan Miro, Salvador Dali und vielen anderen. Insgesamt sind es rund 23.000 Objekte. Diese werden allerdings aus der Erbschaftssteuer herausgenommen, da die Erbengemeinschaft angekündigt hat, sie dem südkoreanischen Museum für moderne Kunst zu spenden. Ebenfalls nicht berücksichtigt wird ein vererbtes Barvermögen von rund einer Milliarde Dollar
Siehe auch: Neun Jahre Haft für Samsung-Erben Lee Jae-yong gefordert
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