Neun Jahre Haft für Samsung-Erben Lee Jae-yong gefordert
Die Staatsanwaltschaft in Südkorea hat nun erneut eine lange Haftstrafe für den Samsung-Erben Lee Jae-yong gefordert. Nach einer Verurteilung wegen Bestechung und Veruntreuung ist er jetzt unter anderem wegen Aktienmanipulation und Buchhaltungsbetrug angeklagt.
Dieses Mal fordert die Staatsanwaltschaft neun Jahre Haft. Samsung-Chef Lee Jae-yong hatte dabei bereits in einem ersten Verfahren im Jahr 2017 eine Haftstrafe von fünf Jahren erhalten, die später aber auf eine Bewährungsstrafe von zweieinhalb Jahren herabgesetzt wurde. Nun gibt es ein Wiederaufnahmeverfahren wegen Bestechung und dabei könnte es für den Samsung-Erben nun nicht mehr so gut wie in dem ersten großen Prozess ausgehen.
Denn jetzt wurde jetzt bekannt, welche Strafe die Staatsanwaltschaft fordern wird: neun Jahre soll Lee Jae-yong ins Gefängnis. Eine Aussetzung zur Bewährung soll dieses Mal nicht wieder gewährt werden. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa hervor (via Golem).
Lee soll der ehemaligen Präsidentin und einem ihrer langjährigen Vertrauten 8,6 Milliarden Won - umgerechnet rund 7 Millionen US-Dollar - an Bestechungsgeldern angeboten haben. Zudem wurde bereits im September Klage wegen Aktienmanipulation und Buchhaltungsbetrug eingereicht. Dabei geht es um die Fusion zweier Samsung-Tochterunternehmen. Ein Urteil wird für Anfang 2021 erwartet. Siehe auch:
Denn jetzt wurde jetzt bekannt, welche Strafe die Staatsanwaltschaft fordern wird: neun Jahre soll Lee Jae-yong ins Gefängnis. Eine Aussetzung zur Bewährung soll dieses Mal nicht wieder gewährt werden. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa hervor (via Golem).
Gesellschaftliche Verantwortung
Die südkoreanische Staatsanwaltschaft habe für den De-facto-Chef von Samsung, Lee Jae-yong, eine neunjährige Haftstrafe gefordert, da dieser sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung entzogen habe. Dabei hätte Samsung als das größte Unternehmen Südkoreas, ein Beispiel für die Bemühungen zur Ausrottung von Korruption geben sollen. Der Fall hatte im Jahr 2016 monatelange für öffentliche Proteste gesorgt und die damalige Präsidentin des Landes, Park Geun-hye, gestürzt.Lee soll der ehemaligen Präsidentin und einem ihrer langjährigen Vertrauten 8,6 Milliarden Won - umgerechnet rund 7 Millionen US-Dollar - an Bestechungsgeldern angeboten haben. Zudem wurde bereits im September Klage wegen Aktienmanipulation und Buchhaltungsbetrug eingereicht. Dabei geht es um die Fusion zweier Samsung-Tochterunternehmen. Ein Urteil wird für Anfang 2021 erwartet. Siehe auch:
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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