Volkswagen will Chips für selbstfahrende Autos In-House entwickeln
Volkswagen hat zwar erst vor kurzem die Produktion von Fahrzeugen in Folge der Chipkrise teilweise zurückgefahren oder gar gestoppt, will aber mit neuen Ansätzen auch versuchen, derartige Probleme künftig zu vermeiden. Jetzt plant man eine eigene Chip-Entwicklung.
Wie VW-Chef Herbert Diess jüngst gegenüber dem Handelsblatt verlauten ließ, hat Volkswagen die Entwicklung eigener Prozessor-Plattformen für autonome Fahrzeuge aufgenommen. Der noch immer weltgrößte Autohersteller will so seine Abhängigkeit von Drittanbietern reduzieren.
Die Produktion der Chips soll nicht durch Volkswagen selbst erfolgen, was letztlich dafür sorgt, dass die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Kapazitäten bei Vertragsfertigern für die Chips weiter bestehen bleibt. Die VW-eigene Software-Sparte Cariad soll dennoch beginnen, entsprechende Entwicklungskapazitäten aufzubauen.
Volkswagen will durch die In-House-Entwicklung der in seinen künftigen Fahrzeugen verbauten Chips agiler und technologieaffiner werden. Bisher nutzt das Unternehmen ausschließlich Lösungen von Zulieferern, um seine Autos und deren steigende Anzahl von Rechnersystemen damit auszustatten. Die Leistung dieser Plattformen sorgt immer wieder für Kritik.
Bis Volkswagen aber tatsächlich eigene Chips in seinen Automobilen einsetzt, dürfte es noch einige Jahre dauern. Erst ab 2025 oder noch später sollen die ersten selbstfahrenden VW-Modelle auf den Markt kommen. Angesichts des enormen, auch zeitlichen Aufwands, der in die Chipentwicklung fließen muss, überrascht dies allerdings nicht.
Vorbild Tesla & Co
VW folgt mit der Entscheidung, High-Performance-Chips für autonom-fahrende Autos selbst zu entwickeln, dem Vorbild von Apple und Tesla. Diess zufolge hofft man durch die Eigenentwicklungen vor allem darauf, die Chips besser an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen zu können. Es gehe darum, das bestmögliche Ergebnis für die eigenen Fahrzeuge zu erzielen, hieß es.Die Produktion der Chips soll nicht durch Volkswagen selbst erfolgen, was letztlich dafür sorgt, dass die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Kapazitäten bei Vertragsfertigern für die Chips weiter bestehen bleibt. Die VW-eigene Software-Sparte Cariad soll dennoch beginnen, entsprechende Entwicklungskapazitäten aufzubauen.
Volkswagen will durch die In-House-Entwicklung der in seinen künftigen Fahrzeugen verbauten Chips agiler und technologieaffiner werden. Bisher nutzt das Unternehmen ausschließlich Lösungen von Zulieferern, um seine Autos und deren steigende Anzahl von Rechnersystemen damit auszustatten. Die Leistung dieser Plattformen sorgt immer wieder für Kritik.
Bis Volkswagen aber tatsächlich eigene Chips in seinen Automobilen einsetzt, dürfte es noch einige Jahre dauern. Erst ab 2025 oder noch später sollen die ersten selbstfahrenden VW-Modelle auf den Markt kommen. Angesichts des enormen, auch zeitlichen Aufwands, der in die Chipentwicklung fließen muss, überrascht dies allerdings nicht.
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