Oscars: Netflix ist großer Gewinner und großer Verlierer zugleich
In der Nacht auf heute lief die 93. Verleihung der Academy Awards, besser bekannt als Oscars, und es war ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Ereignis. Denn sie standen ganz im Zeichen der Pandemie, aufgrund geschlossener Kinos waren die meisten Filme per Streaming zu sehen.
Viele, die heute nach dem Aufstehen die Nachrichtenseite ihrer Wahl besucht haben, werden sich folgendem Satz gedacht haben: "Oh, Oscars waren?" Denn aufgrund von Corona war in diesem Jahr der Hype oder Buzz nicht ganz so groß wie sonst. Die Academy Awards waren aber trotz geschlossener Kinos voller interessanter Filme, diese waren und sind auf die eine oder andere Weise auf Streaming-Portalen zu sehen (gewesen).
Denn Netflix wurde "nur" für Szenenbild und Kamera bei Mank sowie Kostümdesign und Makeup/Hairstyling in Ma Rainey's Black Bottom ausgezeichnet, dazu kamen Preise für die Doku My Octopus Teacher und die Kurzfilme If Anything Happens I Love You und Two Distant Strangers. Der Netflix-Film Mank ging rein von der Anzahl der Nominierungen (zehn) als großer Favorit ins Rennen, der David Fincher-Film hatte aber in fast allen Kategorien große Konkurrenz und entsprechend das Nachsehen.
Die großen Preise gingen an andere, allen voran Nomadland. Der Streifen wurde als bester Film geehrt, Chloé Zhao bekam einen goldenen Glatzkopf als beste Regisseurin, Frances McDormand wurde als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Bester Schauspieler war nach Ansicht der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Anthony Hopkins (The Father). Youn Yuh-jung (Minari) nahm einen Oscar als beste Nebendarstellerin mit nach Hause, als bester Nebendarsteller wurde Daniel Kaluuya (Judas and the Black Messiah) ausgezeichnet. Die vollständige Liste aller Gewinner ist auf der Oscars-Webseite zu finden.
Netflix: 35 Nominierungen, sieben Preise
Bei den maximal möglichen Preisen führte im Vorfeld Netflix an, der Streaming-Marktführer kam auf gleich 35 Nominierungen. Nach der Preisverleihung kam man zwar auf sieben Auszeichnungen und somit die meisten für ein einzelnes Studio bzw. einen Anbieter, die ganz großen Preise gingen aber an andere.Denn Netflix wurde "nur" für Szenenbild und Kamera bei Mank sowie Kostümdesign und Makeup/Hairstyling in Ma Rainey's Black Bottom ausgezeichnet, dazu kamen Preise für die Doku My Octopus Teacher und die Kurzfilme If Anything Happens I Love You und Two Distant Strangers. Der Netflix-Film Mank ging rein von der Anzahl der Nominierungen (zehn) als großer Favorit ins Rennen, der David Fincher-Film hatte aber in fast allen Kategorien große Konkurrenz und entsprechend das Nachsehen.
Die großen Preise gingen an andere, allen voran Nomadland. Der Streifen wurde als bester Film geehrt, Chloé Zhao bekam einen goldenen Glatzkopf als beste Regisseurin, Frances McDormand wurde als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Bester Schauspieler war nach Ansicht der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Anthony Hopkins (The Father). Youn Yuh-jung (Minari) nahm einen Oscar als beste Nebendarstellerin mit nach Hause, als bester Nebendarsteller wurde Daniel Kaluuya (Judas and the Black Messiah) ausgezeichnet. Die vollständige Liste aller Gewinner ist auf der Oscars-Webseite zu finden.
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