Kein Ersatz für Smartphones:
Huawei killt neue Cloud- & KI-Sparte
Huaweis Bemühungen, sich nach dem durch die US-Sanktionen verursachten Wegfall des Smartphone-Geschäfts, nach neuen Einnahmequellen umzusehen, sind offenbar nicht immer erfolgreich. Jetzt streicht der chinesische Gigant seine Cloud- und AI-Sparte nach nur gut einem Jahr.
Wie Huawei laut dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei Asia jüngst in einer internen Mitteilung an seine Mitarbeiter verlauten ließ, wird die erst vor rund 14 Monaten gegründete Sparte für Cloud- und KI-Lösungen jetzt schon wieder aufgelöst. Ihre Aufgaben werden auf neue, kleinere Sparten des Konzerns verteilt, heißt es.
Huawei hatte 2010 begonnen, eine neue Strategie rund um Cloud-Computing umzusetzen. 2017 schuf man dann eine spezielle Konzernsparte, um so in den Markt für Cloud-Services zu expandieren. Gerade in den letzten Jahren konnte Huawei sich damit zumindest in China zu einem der vier wichtigsten Anbieter von Cloud-Lösungen entwickeln und beanspruchte Ende 2020 rund 17 Prozent Marktanteil für sich.
Scheinbar will man sich künftig noch stärker auf den Wachstumsmarkt der Cloud-Dienste konzentrieren, auch weil das Unternehmen laut internen Quellen und Firmengründer Ren Zhengfei noch immer nicht in der obersten Liga mitspielen kann. Dennoch sieht man wohl keine Zukunft darin, die sogenannte Cloud & AI Business Group neben der Enterprise, der Consumer und der Carrier-Network Business Group als vierten großen Unternehmensbereich zu etablieren.
Aus dem vierten Standbein wird ersteinmal nichts
Die bisher von der Cloud- & AI-Sparte entwickelten Server- und Storage-Lösungen werden künftig von der Abteilung für Internet-Produkte und -Lösungen übernommen, so dass diese auch für die Entwicklung neuer Produkte zuständig ist. Die nun eigenständige Cloud-Unit erhält einen neuen Chef, dürfte aber nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, heißt es.Huawei hatte 2010 begonnen, eine neue Strategie rund um Cloud-Computing umzusetzen. 2017 schuf man dann eine spezielle Konzernsparte, um so in den Markt für Cloud-Services zu expandieren. Gerade in den letzten Jahren konnte Huawei sich damit zumindest in China zu einem der vier wichtigsten Anbieter von Cloud-Lösungen entwickeln und beanspruchte Ende 2020 rund 17 Prozent Marktanteil für sich.
Scheinbar will man sich künftig noch stärker auf den Wachstumsmarkt der Cloud-Dienste konzentrieren, auch weil das Unternehmen laut internen Quellen und Firmengründer Ren Zhengfei noch immer nicht in der obersten Liga mitspielen kann. Dennoch sieht man wohl keine Zukunft darin, die sogenannte Cloud & AI Business Group neben der Enterprise, der Consumer und der Carrier-Network Business Group als vierten großen Unternehmensbereich zu etablieren.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs -
Office 365 Anmelden geht nicht
nitewish -
OneDrive speicherung von Dateiversionen
SeBu
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Torras Ostand Q3 Air Pro im Test: Doppelter Airbag als iPhone-Hülle
- Daimler-Tochter entwickelt neue E-Motoren komplett ohne seltene Erden
- Linux mit neuer CPU-Anforderung: Ohne TSC läuft zukünftig nichts mehr
- Microsoft Word erhält praktische neue Funktion für direkte Text-Links
- Flock Sock: Kreativ und zerstörungsfrei gegen Massenüberwachung
- Black Hole Sun: Webb-Teleskop findet extrem helles Schwarzes Loch
- Media Markt und Saturn: Das sind die 14 besten Deals der Woche
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen