US-Embargo 'wirkt': Huawei meldet erstmals überhaupt weniger Umsatz
Die US-Sanktionen gegen Huawei waren für den chinesischen Konzern seit ihrer Einführung vor mehr als einem Jahr zumindest finanziell noch nicht wirklich zu spüren. Jetzt schlägt das amerikanische Embargo aber endgültig durch: Huawei meldet erstmals einen Umsatzrückgang.
Wie Huawei jüngst mitteilte, ging der Umsatz des Konzerns im letzten Quartal 2020 erstmals in der Unternehmensgeschichte zurück. Zuvor hatte der chinesische Gigant ausschließlich wachsende Umsatzzahlen vermeldet - obwohl man bereits seit vielen Monaten deutlich weniger Smartphones verkauft und damit durch das US-Embargo unter massivem Druck steht.
Siehe auch: US-Embargo als Absatzmotor: Xiaomi gewinnt, wo Huawei verliert
Durch die guten Quartale zuvor konnte Huawei für das Gesamtjahr noch ein minimales Wachstum seines Umsatzes in Höhe von 3,8 Prozent und eine Zunahme des Gewinns um 3,2 Prozent vermelden. Möglich wurde dies, weil sich die 5G-Basestations und die Smartphones des Herstellers in der ersten Jahreshälfte 2020 noch gut verkauften.
Die Consumer-Sparte, die Smartphones, Laptops und andere Endkundenprodukte vertreibt, verfehlte nach Angaben von Huawei ihre Verkaufsziele deutlich. Die Smartphone-Verkäufe sanken in den letzten drei Monaten des Jahres 2020 um ganze 42 Prozent, während die Verkäufe von anderen "Smart Devices", also Fitness-Trackern und ähnlichen Produkten, um 65 Prozent zulegten.
Dass Huawei nicht noch stärker leidet, liegt vor allem an den Verkäufen gegenüber Enterprise-Kunden. Diese glichen die Verluste aus dem Consumer-Business zuletzt weitestgehend aber eben nicht vollständig aus. Aktuell versucht Huawei wegen des US-Embargos möglichst schnell neue Geschäftsfelder zu erschließen. Unter anderem will man stärker bei Elektroautos mitmischen und die eigenen 5G-Patente durch neue Lizenzabkommen mit Drittherstellern wie Apple versilbern.
Firmengeschäft kann Consumer-Verluste nicht mehr ausgleichen
Konkret meldete Huawei einen Umsatzrückgang um 11 Prozent für das vierte Quartal 2020, nachdem man im dritten Quartal schon ein mit nur noch 3,7 Prozent deutlich abgeschwächtes Umsatzwachstum meldete. Zuvor hatte das Unternehmen im zweiten Quartal 2020 noch ein mit 23 Prozent sehr deutliches Plus verzeichnen können, so der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg.Siehe auch: US-Embargo als Absatzmotor: Xiaomi gewinnt, wo Huawei verliert
Durch die guten Quartale zuvor konnte Huawei für das Gesamtjahr noch ein minimales Wachstum seines Umsatzes in Höhe von 3,8 Prozent und eine Zunahme des Gewinns um 3,2 Prozent vermelden. Möglich wurde dies, weil sich die 5G-Basestations und die Smartphones des Herstellers in der ersten Jahreshälfte 2020 noch gut verkauften.
Die Consumer-Sparte, die Smartphones, Laptops und andere Endkundenprodukte vertreibt, verfehlte nach Angaben von Huawei ihre Verkaufsziele deutlich. Die Smartphone-Verkäufe sanken in den letzten drei Monaten des Jahres 2020 um ganze 42 Prozent, während die Verkäufe von anderen "Smart Devices", also Fitness-Trackern und ähnlichen Produkten, um 65 Prozent zulegten.
Dass Huawei nicht noch stärker leidet, liegt vor allem an den Verkäufen gegenüber Enterprise-Kunden. Diese glichen die Verluste aus dem Consumer-Business zuletzt weitestgehend aber eben nicht vollständig aus. Aktuell versucht Huawei wegen des US-Embargos möglichst schnell neue Geschäftsfelder zu erschließen. Unter anderem will man stärker bei Elektroautos mitmischen und die eigenen 5G-Patente durch neue Lizenzabkommen mit Drittherstellern wie Apple versilbern.
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