Crash Bandicoot 4: Crack besser spielbar als Always-on-DRM-Version

Am vergangenen Freitag ist das Jump'n'Run Crash Bandicoot 4 für den PC gestartet und es war ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnlicher Launch. Denn das Spiel, das keine Online-Funktionen besitzt, erfordert eine ständige Internet-Anbindung - und wurde in Rekordzeit geknackt.
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Activision
Vor einigen Jahren waren Always-on-Spiele überaus populär, zumindest aus Sicht der Publisher. Die Kunden selbst indes hassten diese Einschränkung. Das führte auch dazu, dass viele Spieler, die einen Titel durchaus gekauft hätten, dennoch zur Schwarzkopie griffen. Denn diese konnten sie auch offline spielen, also unterwegs oder auch wenn das Internet mal Probleme macht.

Die Spiele-Anbieter machten sich durch diese Praxis keine Freunde, denn sie brachte kaum etwas und verprellte nur die Kundschaft. Deshalb ist es durchaus ungewöhnlich, dass sich Activision Blizzard entschieden hat, im Jahre 2021 bei der PC-Version von Crash Bandicoot 4: It's About Time darauf zu setzen.


Online-Zwang ohne Online-Features

Denn das Spiel ist am vergangenen Freitag für den PC erschienen und wie Ars Technica berichtet, erfordert der Titel via Battle.net eine ständige Online-Anbindung. Das ist für Battle.net-Games zwar eine Standard-Praxis, im vorliegenden Fall ist das aber vor allem deshalb erstaunlich, da Crash Bandicoot 4: It's About Time keinerlei Online-Features besitzt.

Und so kam es zum Start des Spiels auch prompt zu Problemen: Wie Eurogamer schreibt, gab es häufige Login-Fehler, die nicht nur anfangs, sondern auch mittendrin passierten und die Nutzer aus dem Spiel warfen.

Und nur einen Tag nach dem Launch kam es, wie es kommen musste: Die Szene-Gruppe Empress veröffentlichte einen ersten Crack, der den Online-Zwang des DRM-Systems bzw. Spiels aushebelt. Entsprechend sauer sind sie Login-Error geplagten Gamer: Denn sie verweisen darauf, dass jene, die einen Crack einsetzen, ein besseres Spielerlebnis haben als jene, die ohne solche "Hilfsmittel" arbeiten.
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