Battle.net- bzw. Call of Duty-Spiel erstmals erfolgreich gecrackt
Battle.net ist einerseits die zentrale Anlaufstation für Spiele des bekannten Entwicklers Blizzard, andererseits stellt sie aber auch einen effektiven Kopierschutz dar. Doch offenbar ist es nun gelungen, diesen zum ersten Mal auszuhebeln - wenngleich nicht auf perfekte Weise.
Doch nun scheint diese Blizzard-Bastion gefallen zu sein: Denn wie Tarnkappe berichtet, hat sich in einem einschlägigen Forum der Cracker .r4v3n zu Wort gemeldet und mitgeteilt, dass es ihm gelungen sei, bei Black Ops - Cold War den Kopierschutz zu überwinden. Der Crack selbst wurde über einen Discord-Server und später auch per Reddit verbreitet.
Der Cracker gibt an, dass er im Zuge des Stöberns im Code zahlreiche "nutzlose Funktionen" gefunden habe, die seinen Angaben nach negative Folgen für die Leistung haben können - was er nach Möglichkeit bereinigt habe. Mit dem Crack lässt sich die Einzelspieler-Kampagne des Spiels jedenfalls vollständig offline nutzen, da die Online-Authentifizierung übersprungen wird. Multiplayer per LAN wird bislang nicht unterstützt, das will .r4v3n aber nachreichen.
Laut Tarnkappe ist der Crack noch alles andere als perfekt, da vor allem keine funktionierende Shader-Kompilierung zur Verfügung steht. Das hat Grafikfehler und Abstürze zur Folge, auch auf hochauflösende Texturen müssen Spieler in diesem Fall verzichten.
Derzeit ist allerdings nur Call of Duty: Black Ops - Cold War auf diese Weise erhältlich und lässt sich nicht auf andere Titel übertragen. Ob man sich das Ganze antun will, ist eine andere Frage. Denn in absehbarer Zukunft werden die Call of Duty-Spiele auf dem Game Pass landen und man wird sie bequem per Abo nutzen können - schließlich hat Microsoft erfolgreich Activision Blizzard übernommen.
Siehe auch:
Battle.net: Feature und Kopierschutz in einem
Battle.net war nicht immer populär, doch mittlerweile haben sich PC-Spieler daran gewöhnt und akzeptieren, dass Titel von Activision Blizzard diese Plattform vorschreiben. Wie erwähnt handelt es sich dabei letztlich auch um eine DRM-Maßnahme, die zur Folge hatte und hat, dass Spiele wie Call of Duty: Black Ops - Cold War nicht in illegalen Netzwerken verfügbar waren.Doch nun scheint diese Blizzard-Bastion gefallen zu sein: Denn wie Tarnkappe berichtet, hat sich in einem einschlägigen Forum der Cracker .r4v3n zu Wort gemeldet und mitgeteilt, dass es ihm gelungen sei, bei Black Ops - Cold War den Kopierschutz zu überwinden. Der Crack selbst wurde über einen Discord-Server und später auch per Reddit verbreitet.
Der Cracker gibt an, dass er im Zuge des Stöberns im Code zahlreiche "nutzlose Funktionen" gefunden habe, die seinen Angaben nach negative Folgen für die Leistung haben können - was er nach Möglichkeit bereinigt habe. Mit dem Crack lässt sich die Einzelspieler-Kampagne des Spiels jedenfalls vollständig offline nutzen, da die Online-Authentifizierung übersprungen wird. Multiplayer per LAN wird bislang nicht unterstützt, das will .r4v3n aber nachreichen.
Laut Tarnkappe ist der Crack noch alles andere als perfekt, da vor allem keine funktionierende Shader-Kompilierung zur Verfügung steht. Das hat Grafikfehler und Abstürze zur Folge, auch auf hochauflösende Texturen müssen Spieler in diesem Fall verzichten.
Derzeit ist allerdings nur Call of Duty: Black Ops - Cold War auf diese Weise erhältlich und lässt sich nicht auf andere Titel übertragen. Ob man sich das Ganze antun will, ist eine andere Frage. Denn in absehbarer Zukunft werden die Call of Duty-Spiele auf dem Game Pass landen und man wird sie bequem per Abo nutzen können - schließlich hat Microsoft erfolgreich Activision Blizzard übernommen.
Zusammenfassung
- Battle.net, Plattform von Blizzard, wurde gehackt
- Erstmals wurde Kopierschutz für "CoD: Black Ops - Cold War" umgangen
- Cracker .r4v3n veröffentlichte Crack über Discord und Reddit
- Einzelspieler-Kampagne ist offline spielbar, Multiplayer nicht
- Crack hat noch Mängel, Grafikfehler und Abstürze möglich
- Bisher nur auf "Call of Duty: Black Ops - Cold War" anwendbar
- Microsoft-Übernahme von Activision könnte Abo-Zugang ermöglichen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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