Apple verstärkt interne Überwachung als Schutz gegen iPhone-Leaks
Apple hat erst vor Kurzem rechtliche Schritte gegen einen früheren ranghohen Manager eingeleitet, weil dieser Firmeninterna verraten haben soll. Jetzt legt man auf Seiten der Fertigung nach und führt neue Richtlinien ein, die "Leaks" verhindern sollen.
Laut dem Portal The Information hat Apple neue Richtlinien für seine Fertigungspartner erlassen, mit denen man vermeiden will, dass deren Mitarbeiter Informationen über Produkte des US-Computerkonzerns an die Öffentlichkeit gelangen lassen.
Apple veranlasst mit seinen neuen Vorgaben unter anderem, dass die Auftragsfertiger und Zulieferer wie Foxconn und Pegatron künfitg alle Mitarbeiter vor ihrer Einstellung auf eine mögliche kriminelle Vergangenheit überprüfen müssen. Außerdem soll die Zahl der Überwachungskameras in den Werken der Vertragshersteller gesteigert werden.
Indem man nachverfolgt, wie lange ein Bauteil an einer bestimmten Station im Fertigungsprozess verweilen darf, will man offenbar dafür sorgen, dass keine Zeit bleibt, in der die Mitarbeiter der Zulieferer Informationen notieren oder Fotos von unveröffentlichten Produkten anfertigen können. Auch Diebstähle sollen so unterbunden werden.
Die Mitarbeiter der Fabriken der Auftragshersteller müssen sich außerdem mit ihrem Personalausweis identifizieren, wenn sie zur Arbeit kommen. Da die Quelle der Informationen aus dem Umfeld der indischen Standorte des taiwanischen Vertragsfertigers Wistron stammt, ist davon auszugehen, dass es bei den neuen Vorgaben auch darum geht, eventuelle Unregelmäßigkeiten bei dem Unternehmen aus der Welt zu schaffen.
Wistron hatte in Indien unter anderem damit zu kämpfen, dass Löhne für diverse Mitarbeiter nicht rechtzeitig gezahlt wurden. Obendrein gab es mehrfach Berichte über höchst fragwürdige Aktivitäten einiger ranghoher Mitarbeiter der Zulieferer, die Komponenten, die eigentlich als Defekt abgeschrieben und somit zur Zerstörung vorgesehen waren, an Dritte verkauft hatten, die diese wiederum als Originalersatzteile in Umlauf brachten.
Apple veranlasst mit seinen neuen Vorgaben unter anderem, dass die Auftragsfertiger und Zulieferer wie Foxconn und Pegatron künfitg alle Mitarbeiter vor ihrer Einstellung auf eine mögliche kriminelle Vergangenheit überprüfen müssen. Außerdem soll die Zahl der Überwachungskameras in den Werken der Vertragshersteller gesteigert werden.
Teile werden in der Produktion zeitlich genau erfasst
Außerdem versucht Apple mit einer weiteren Änderung dafür zu sorgen, dass während der Produktion keine "Lecks" entstehen. So soll die Nachverfolgung von bestimmten Teilen und Komponenten verbessert werden, um im Fall von Verzögerungen eine interne Sicherheitswarnung auszulösen.Indem man nachverfolgt, wie lange ein Bauteil an einer bestimmten Station im Fertigungsprozess verweilen darf, will man offenbar dafür sorgen, dass keine Zeit bleibt, in der die Mitarbeiter der Zulieferer Informationen notieren oder Fotos von unveröffentlichten Produkten anfertigen können. Auch Diebstähle sollen so unterbunden werden.
Verschrottung von defekten Teilen wird noch schärfer beobachtet
Apples neue Vorgaben sehen auch vor, dass Wachpersonal in den Werken genau Buch darüber führt, wie Mitarbeiter bestimmte, wichtige Teile von einem Ort zum anderen bewegen. Außerdem verlangt Apple, dass die Vertragsfertiger Videos, die die Zerstörung von Prototypen und defekten Bauteilen dokumentieren, für mindestens 180 Tage aufbewahrt werden müssen.Die Mitarbeiter der Fabriken der Auftragshersteller müssen sich außerdem mit ihrem Personalausweis identifizieren, wenn sie zur Arbeit kommen. Da die Quelle der Informationen aus dem Umfeld der indischen Standorte des taiwanischen Vertragsfertigers Wistron stammt, ist davon auszugehen, dass es bei den neuen Vorgaben auch darum geht, eventuelle Unregelmäßigkeiten bei dem Unternehmen aus der Welt zu schaffen.
Wistron hatte in Indien unter anderem damit zu kämpfen, dass Löhne für diverse Mitarbeiter nicht rechtzeitig gezahlt wurden. Obendrein gab es mehrfach Berichte über höchst fragwürdige Aktivitäten einiger ranghoher Mitarbeiter der Zulieferer, die Komponenten, die eigentlich als Defekt abgeschrieben und somit zur Zerstörung vorgesehen waren, an Dritte verkauft hatten, die diese wiederum als Originalersatzteile in Umlauf brachten.
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