OnePlus 9 (Pro) vorgestellt:
Neue Top-Smartphones mit Hasselblad-Cam
OnePlus hat soeben wie angekündigt seine beiden neuen Top-Smartphones OnePlus 9 und OnePlus 9 Pro vorgestellt, die neben einer aktuellen High-End-Plattform vor allem durch ein neues Kamerasystem inklusive Optimierung und Software von Hasselblad punkten sollen.
Das OnePlus 9 und OnePlus 9 Pro haben jeweils ein mit Unterstützung des schwedischen Edel-Kameraherstellers Hasselblad optimiertes Kamerasystem. Dabei kombiniert man bei der Ultraweitwinkelkamera der Geräte den Sony IMX766, einen sogenannten Custom-Sensor, mit 50 Megapixeln Auflösung und eine sogenannte Free-Form-Optik.
Von Vorn sehen das OnePlus 9 Pro...
...und das OnePlus 9 fast gleich aus
Hasselblad soll die Lücke in der Kamera-Performance schließen
Im OnePlus 9 tut zudem ein Sony IMX689-Sensor seinen Dienst, der dank "3-HDR" und diversen weiteren Features ebenfalls für gute Resultate bei ganz normalen Fotos sorgen soll. Im OnePlus 9 Pro steckt der "große" Bruder dieses Sensors, der Sony IMX789. Dieser ist genauso groß und bietet die gleiche Auflösung. Der Hauptunterschied besteht offenbar darin, dass beim normalen OnePlus 9 anders als beim Pro-Modell kein Hardware-Bildstabilisator bei der Hauptkamera geboten wird.
8K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und diverse weitere Kamera-Spielereien sind bei beiden Modellen natürlich an Bord, so dass man mit der Ultraweitwinkelkamera zum Beispiel auch Nahaufnahmen aus nur vier Zentimeter Mindestabstand anfertigen kann. Fokussiert wird in beiden Fällen übrigens per Phase-Detection-Autofokus und nicht etwa per Laser. Hasselblad steuert vor allem seine Erfahrung bei der Wiedergabe von natürlichen Farben bei.
Hasselblad wird auf der Rückseite...
...jeweils sehr prominent platziert
OnePlus verpasst seinen neuen Topmodellen unter anderem auch noch jeweils eine Monochrome-Kamera, die zusätzliche Tiefen- und Kontrastdaten liefern soll. Zumindest im Pro-Modell steckt außerdem auch noch ein Telefoto-Sensor, der mit acht Megapixeln und einer F/2.4-Blende allerdings keine Wunder vollbringen dürfte. In Kombination mit den hochauflösenden Haupt- und Ultraweitwinkel-Kameras entsteht aber ein vermutlich durchaus sehr potentes Kamerasystem.
Nur das OnePlus 9 Pro hat ein Display mit nach hinten gewölbten Rändern
Beide Modelle bieten eine volle Abdeckung des sRGB- und P3-Farbraums, doch nur die Pro-Version kann auf ihrem Display 10-Bit-Farbtiefe liefern. Wer allerdings ein flaches Display wünscht, bei dem die Ränder nicht nach hinten gewölbt sind, muss zum OnePlus 9 in der Basisversion greifen.
Auch sonst kann das 699 Euro teure Basismodell sich durchaus sehen lassen. Unter der Haube steckt nämlich in jedem Fall der Snapdragon 888 Octacore-SoC von Qualcomm mit integriertem 5G-Modem, also das Beste, was die Welt der Android-Smartphones aktuell zu bieten hat. Außerdem gibt es jeweils acht oder zwölf Gigabyte LPDD5-RAM und 128 oder 256 GB UFS 3.1-Speicher, egal ob man "normal" oder "Pro" wählt.
Dual-GPS, NFC, Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6, ein Fingerabdruckleser unter der Display-Oberfläche, LTE Cat.20, Stereolautsprecher und der typische Benachrichtigungs-Slider sind ebenfalls bei beiden Modellen Standard. Ein großer Unterschied besteht aber beim Gehäuse. Während das OnePlus 9 Pro wie üblich einen Metallrahmen mit Glasabdeckung auf der Rückseite hat und nach IP68 als wasserdicht zertifiziert ist, muss das OnePlus 9 mit einem reinen Kunststoffgehäuse auskommen.
Als Betriebssystem kommt bei beiden Geräten das neue OnePlus OxygenOS 11 zum Einsatz, das auf Basis von Android 11 ein optimiertes und vielfach gelobtes, fast reines Android-Erlebnis bietet. Ein verbessertes RAM-Management soll unter anderem dafür sorgen, dass man mehr Apps im Speicher behalten kann, um so ein schnelleres Multitasking zu ermöglichen.
Das OnePlus 9 kommt im April zu Preisen ab 699 Euro auch in Deutschland auf den Markt, während das OnePlus 9 Pro für mindestens 899 Euro verkauft wird. Für hundert Euro mehr erhält man jeweils die mit mehr RAM und internem Flash-Speicher ausgerüsteten Varianten. Das Pro-Modell kann ab nächster Woche vorbestellt werden, während das "reguläre" OnePlus 9 noch etwas auf sich warten lässt.
Von Vorn sehen das OnePlus 9 Pro...
...und das OnePlus 9 fast gleich aus
Hasselblad-Kamera mit oder ohne Bildstabilisator
Diese sorgt dafür, dass die bei normalen Kameralinsen üblichen Verzerrungen minimiert werden. Durch den neuen Sensor mit sehr hoher Auflösung und die bessere Optik sollen die beiden OnePlus 9-Modelle dank einer optimierten Software, die zahllose Einstellmöglichkeiten im Stil echter Hasselblad-Kameras bietet, in der Lage sein, hervorragende Bilder zu liefern.
Hasselblad soll die Lücke in der Kamera-Performance schließen
Im OnePlus 9 tut zudem ein Sony IMX689-Sensor seinen Dienst, der dank "3-HDR" und diversen weiteren Features ebenfalls für gute Resultate bei ganz normalen Fotos sorgen soll. Im OnePlus 9 Pro steckt der "große" Bruder dieses Sensors, der Sony IMX789. Dieser ist genauso groß und bietet die gleiche Auflösung. Der Hauptunterschied besteht offenbar darin, dass beim normalen OnePlus 9 anders als beim Pro-Modell kein Hardware-Bildstabilisator bei der Hauptkamera geboten wird.
8K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und diverse weitere Kamera-Spielereien sind bei beiden Modellen natürlich an Bord, so dass man mit der Ultraweitwinkelkamera zum Beispiel auch Nahaufnahmen aus nur vier Zentimeter Mindestabstand anfertigen kann. Fokussiert wird in beiden Fällen übrigens per Phase-Detection-Autofokus und nicht etwa per Laser. Hasselblad steuert vor allem seine Erfahrung bei der Wiedergabe von natürlichen Farben bei.
Hasselblad wird auf der Rückseite...
...jeweils sehr prominent platziert
OnePlus verpasst seinen neuen Topmodellen unter anderem auch noch jeweils eine Monochrome-Kamera, die zusätzliche Tiefen- und Kontrastdaten liefern soll. Zumindest im Pro-Modell steckt außerdem auch noch ein Telefoto-Sensor, der mit acht Megapixeln und einer F/2.4-Blende allerdings keine Wunder vollbringen dürfte. In Kombination mit den hochauflösenden Haupt- und Ultraweitwinkel-Kameras entsteht aber ein vermutlich durchaus sehr potentes Kamerasystem.
120-Hertz-Displays mit oder ohne Wölbung
Bei den Displays sind sich die beiden OnePlus 9-Modelle nur auf den ersten Blick recht ähnlich. So haben beide AMOLED-Panel mit bis zu 120 Hertz Bildwiederholfrequenz, doch nur das Pro hat ein LTPO-Panel, das bei Bedarf flexibel auf nur ein Hertz herunterschalten kann, um so möglichst energiesparend zu arbeiten. Während das OnePlus 9 mit 2400x1080 Pixeln auf 6,55 Zoll eine "normale" Pixeldichte und Auflösung hat, nutzt das OnePlus 9 Pro ein Panel mit 3216x1440 Pixeln und 6,7 Zoll Diagonale, das mit einer Pixeldichte von 525 PPI auftrumpft.
Nur das OnePlus 9 Pro hat ein Display mit nach hinten gewölbten Rändern
Beide Modelle bieten eine volle Abdeckung des sRGB- und P3-Farbraums, doch nur die Pro-Version kann auf ihrem Display 10-Bit-Farbtiefe liefern. Wer allerdings ein flaches Display wünscht, bei dem die Ränder nicht nach hinten gewölbt sind, muss zum OnePlus 9 in der Basisversion greifen.
Auch sonst kann das 699 Euro teure Basismodell sich durchaus sehen lassen. Unter der Haube steckt nämlich in jedem Fall der Snapdragon 888 Octacore-SoC von Qualcomm mit integriertem 5G-Modem, also das Beste, was die Welt der Android-Smartphones aktuell zu bieten hat. Außerdem gibt es jeweils acht oder zwölf Gigabyte LPDD5-RAM und 128 oder 256 GB UFS 3.1-Speicher, egal ob man "normal" oder "Pro" wählt.
Gleicher Akku, schnelles Laden mit bis zu 65 Watt
Sogar die Akkus sind bei beiden OnePlus 9-Modellen im Grunde gleich: jeweils 4500mAh werden geboten, wobei die Kapazität damit nicht unbedingt überragend ausfällt. Allerdings hat nur das OnePlus 9 Pro auch Sonder-Features wie etwa Wireless-Charging mit bis zu 50 Watt zu bieten - ein spezielles, separat zu erwerbendes Ladedock vorausgesetzt. Immerhin laden beide Modelle gleichermaßen mit dem mitgelieferten Netzteil mit maximal 65 Watt.Dual-GPS, NFC, Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6, ein Fingerabdruckleser unter der Display-Oberfläche, LTE Cat.20, Stereolautsprecher und der typische Benachrichtigungs-Slider sind ebenfalls bei beiden Modellen Standard. Ein großer Unterschied besteht aber beim Gehäuse. Während das OnePlus 9 Pro wie üblich einen Metallrahmen mit Glasabdeckung auf der Rückseite hat und nach IP68 als wasserdicht zertifiziert ist, muss das OnePlus 9 mit einem reinen Kunststoffgehäuse auskommen.
Als Betriebssystem kommt bei beiden Geräten das neue OnePlus OxygenOS 11 zum Einsatz, das auf Basis von Android 11 ein optimiertes und vielfach gelobtes, fast reines Android-Erlebnis bietet. Ein verbessertes RAM-Management soll unter anderem dafür sorgen, dass man mehr Apps im Speicher behalten kann, um so ein schnelleres Multitasking zu ermöglichen.
Das OnePlus 9 kommt im April zu Preisen ab 699 Euro auch in Deutschland auf den Markt, während das OnePlus 9 Pro für mindestens 899 Euro verkauft wird. Für hundert Euro mehr erhält man jeweils die mit mehr RAM und internem Flash-Speicher ausgerüsteten Varianten. Das Pro-Modell kann ab nächster Woche vorbestellt werden, während das "reguläre" OnePlus 9 noch etwas auf sich warten lässt.
| Technische Daten zum OnePlus 9 (Pro) | ||
|---|---|---|
| Modell | OnePlus 9 | OnePlus 9 Pro |
| Display | 6,55 Zoll, 120 Hz, FHD Fluid OLED | 6,7 Zoll, 120 Hz, QHD+ Fluid OLED |
| SoC | Qualcomm Snapdragon 888 | |
| Speicher | 8/12 GB RAM, 128/256 GB Speicher | |
| Hauptkamera | 48 MP (Sony IMX689) + 50 MP (IMX766 Ultraweitwinkel) + 2 MP | 48 MP (Sony IMX789) + 50 MP (IMX766 Ultraweitwinkel) + 8 MP (Teleobjektiv) + 2 MP |
| Frontkamera | 16MP | |
| Verbindungen | Bluetooth 5.2, USB Typ C, NFC, 5G, WLAN AX | |
| Akku | 4500mAh, 65 Watt Schnellladen, 30 Watt Kabellos | 4500mAh, 65 Watt Schnellladen, 50 Watt Kabellos |
| Maße | 160 x 73,9 x 8,1 mm | 163,2 x 73,6 x 8,7 mm |
| Gewicht | 192 Gramm | 197 Gramm |
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