Angestellte im Stich gelassen: Vorwürfe gegen Star Citizen-Entwickler

Cloud Imperium Games, das von Chris Roberts extra für Star Citizen gegründete Studio, ist immer wieder für kleinere und größere Aufreger gut. Meist geht es dabei um Geld und auch die lange Entwicklung der Weltraum-Simulation. Doch nun begehren die Mitarbeiter auf. Dabei geht es um Vorwürfe, wonach Cloud Imperium Games seine Entwickler und Ange­stell­ten mehr oder weniger direkt zur Arbeit unter widrigen Umständen gezwungen haben soll. Konkret werden die Star Citizen-Macher beschuldigt, während des katastrophalen Winter­sturms in Texas keine Gnade bzw. Verständnis für die Lage der Angestellten gezeigt zu haben.

Denn im Februar wurde Texas von einem massiven Wintersturm heimgesucht, Schnee und extreme Kälte führten den Bundesstaat an den Rand des Kollaps - und darüber hinaus. Es gab schwerwiegende Ausfälle von Strom- und Heizungsversorgung, dazu kamen Lebens­mit­tel- und Wasserknappheit. Das bedeutete für viele Menschen einen Ausnahmezustand. Dabei reagierten die meisten texanischen Unternehmen, darunter auch dort ansässige Spieleentwickler, mit viel Verständnis und gaben ihren Mitarbeitern frei.

Laut Kotaku habe es aber vor allem eine Ausnahme gegeben: Cloud Imperium Games (CIG). Die Mitarbeiter des Star Citizen-Entwicklers seien "in ihrem Vertrauen in das Unternehmen erschüttert", nachdem sie "die Woche damit verbracht haben, Arbeit und Überleben zu jonglieren".


Probleme ignoriert

Das Gaming-Blog widerspricht mit einem längeren Bericht vorherigen Statements von CIG, wonach Mitarbeiter in dieser schwierigen Zeit zusammengehalten hätten. Die Wahrheit sei, so die Betroffenen, dass ihr Arbeitgeber sie im Stich gelassen habe. CIG behauptete zunächst folgendes: "Jeder bei CIG war sehr verständnisvoll und besorgt über die Situation, in der sich das texanische Team befindet, und wir sind in ständiger Kommunikation geblieben."

Laut Kotaku habe man mit gleich sechs Quellen gesprochen und diese widersprechen dieser Darstellung entschieden. So habe ein Manager des Studios in Austin (wo die Hauptarbeit an Star Citizen erfolgt) den Angestellten mitgeteilt, dass sie Urlaub nehmen müssten, wenn sie nicht arbeiten können.

Viele sind aber derzeit im Home Office tätig, hatten dort aber keinen Strom. Der Manager dazu: "Vorausgesetzt, die Straßen sind frei, können wir auch ein paar Leute (zum Arbeiten) im Studio unterbringen. Wenn alles andere fehlschlägt, geben Sie PTO ("Paid time off", also bezahlter Urlaub) für die Zeit ein, die Sie nicht nachholen können."

Kampf ums Überleben

Doch die Situation war dramatisch, so ein Mitarbeiter zu Kotaku: "Der Ausfall von Strom und Internet war keine 'Schneetag'-Pause. Es brachte Stress mit sich, wie man überlebt, Babys und Haustiere am Leben erhält, und war keineswegs eine angenehme Abwechslung für jeden, der nicht arbeiten konnte."

Betroffene sollten sich mit ihren direkten Vorgesetzten in Verbindung setzen, wenn sie Hilfe benötigen, doch die hätten dieselben Probleme und Krisen gehabt wie der Rest, so eine Quelle. Anfragen, warum man die Arbeit nicht temporär aussetzt, beantwortete das CIG-Management schlichtweg nicht. "Die Unternehmensleitung schien nicht einmal anzuerkennen, dass wir uns überhaupt einer Naturkatastrophe gegenübersahen und schien es völlig zu vernachlässigen, anderen Studios unsere Situation mitzuteilen", zitiert Kotaku einen weiteren Informanten.

Der Bericht traf offenbar einen Nerv bzw. führte zumindest in einer Hinsicht zu einem Umdenken: Mittlerweile soll CIG-Chef Chris Roberts angeordnet haben, dass für die während des Schneesturms verlorene Arbeitszeit kein Urlaub genommen und der Lohn während dieser Zeit regulär bezahlt werden muss. Gaming, Star Citizen, Raumschiff, Weltraumsimulation, Chris Roberts, Cloud Imperium Games Gaming, Star Citizen, Raumschiff, Weltraumsimulation, Chris Roberts, Cloud Imperium Games Cloud Imperium Games
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