Cloud-Gaming-Anbieter Shadow vor dem Aus, meldet Insolvenz an
Cloud-Gaming ist zuletzt zu einem Riesenthema geworden und entsprechend viele Unternehmen drängen auf dieses Gebiet. Doch es zeigt sich, dass selbst Größen wie Google (Stadia) Probleme haben können. Deshalb überrascht nicht, dass es nun mit Shadow eine erste Insolvenz gibt.
Denn wie Wccftech berichtet, steht das hinter dem Cloud-Gaming-Dienst Shadow stehende Unternehmen Blade vor dem Aus. In den USA wurde der Konkurs angemeldet, in seiner Heimat Frankreich wurde die Insolvenz eingereicht. Damit ist allerdings das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn Blade sucht derzeit Investoren, die dem Dienst über die finanziell schwierige Zeit hinweghelfen.
Shadow gilt neben Google Stadia und Nvidias GeForce Now als dritter großer Cloud-Gaming-Dienst (sieht man vom "Gesamtpaket" Microsofts ab), auch wenn Shadow es anders macht als seine Mitbewerber: Denn im Gegensatz zu Stadia und GeForce Now mietet man sich bei Shadow im Prinzip einen ganzen Gaming-Rechner im Netz und spielt nicht nur einzelne Titel.
Blade ist überzeugt, dass man Shadow nach einer Neuorganisation wieder auf Kurs bringen kann: "Gestärkt und ermutigt durch unsere Erfahrungen haben wir nun ein besseres Verständnis für die Bedingungen des Erfolgs." Ob das auch die Geschäftspartner so sehen, bleibt abzuwarten: Denn der von Blade genutzte Server-Provider 2CRSi hat mitgeteilt, dass er Anspruch auf Hardware im Wert von 30,2 Millionen Euro hat, die Shadow derzeit nutzt.
Siehe auch: Cloud-Gaming - Microsoft bereitet xCloud-Start für Browser & iOS vor
Shadow gilt neben Google Stadia und Nvidias GeForce Now als dritter großer Cloud-Gaming-Dienst (sieht man vom "Gesamtpaket" Microsofts ab), auch wenn Shadow es anders macht als seine Mitbewerber: Denn im Gegensatz zu Stadia und GeForce Now mietet man sich bei Shadow im Prinzip einen ganzen Gaming-Rechner im Netz und spielt nicht nur einzelne Titel.
Opfer des eigenen Erfolgs
Blade schreibt in einem Beitrag zur aktuellen Lage, dass man zum Opfer des eigenen Erfolgs geworden ist: "In den letzten fünf Jahren haben wir Tausende von Anwendern, von denen zwei Drittel außerhalb Frankreichs ansässig sind, mit einem Abonnement unseres Dienstes überzeugt. Tausende weitere warten darauf, an die Reihe zu kommen, da die Nachfrage trotz immer längerer Verzögerungen weiter steigt."Blade ist überzeugt, dass man Shadow nach einer Neuorganisation wieder auf Kurs bringen kann: "Gestärkt und ermutigt durch unsere Erfahrungen haben wir nun ein besseres Verständnis für die Bedingungen des Erfolgs." Ob das auch die Geschäftspartner so sehen, bleibt abzuwarten: Denn der von Blade genutzte Server-Provider 2CRSi hat mitgeteilt, dass er Anspruch auf Hardware im Wert von 30,2 Millionen Euro hat, die Shadow derzeit nutzt.
Siehe auch: Cloud-Gaming - Microsoft bereitet xCloud-Start für Browser & iOS vor
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