Google Stadia: Studio-Schließung mit Zuckerbrot und viel Peitsche
Die Schließung der Games & Entertainment-Abteilung kam für Mitarbeiter des Cloud-Gaming-Dienstes Google Stadia scheinbar überraschend. Nur eine Woche zuvor wurden die 150 Angestellten für ihre Fortschritte in der Entwicklung eigener Stadia-Spiele noch gelobt.
Wie die Kollegen von Kotaku unter Berufung auf Aussagen diverser Google-Mitarbeiter berichten, scheint die Kommunikation zwischen der Alphabet-Tochter und seinen Stadia-Abteilungen alles andere als gut abzulaufen. Mehr als 150 Entwickler müssen sich seit Anfang Februar neuen Aufgaben innerhalb des Konzerns widmen oder sich nach einem neuen Job umsehen, kurz nachdem das hauseigene Stadia Games & Entertainment-Studio scheinbar ohne Vorwarnung seine Pforten geschlossen hat.
Entsprechend sauer stößt die Schließung bei den Mitarbeitern auf. Ihnen wurde die Entwicklung eigener Stadia-Titel als langfristige Investition seitens Google verkauft, die nun nicht einmal die Chance erhielt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Allerdings soll sich das Ende des Studios schon zuvor abgezeichnet haben, nachdem der Abteilung nach und nach immer weniger finanzielle und technische Mittel sowie Personal zur Verfügung gestellt wurden.
Google selbst nahm zu den Vorwürfen bisher nicht Stellung. Quellen sollen allerdings berichten, dass sich Phil Harrison in einer Fragerunde (Q&A-Session) mit den Entwicklern für die "missverständlichen Aussagen" entschuldigte. Ebenso soll er angegeben haben, bereits vor der Lobpreisung des Teams von den Plänen der Schließung gewusst zu haben. Ob dieser Schritt den Anfang vom Ende der Streaming-Plattform Stadia darstellt, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
Stadia-Entwickler machen ihrem Ärger Luft
Dabei unterstellen die Angestellten dem Google- und Stadia-Management, ihre Entwickler in die Irre geführt zu haben. Vor allem der Vice President und Stadia-Chef Phil Harrison steht dabei im Kreuzfeuer. Allem Anschein nach hat sich Harrison nur wenige Tage vor der Auflösung des Studios an die Belegschaft der Games & Entertainment-Abteilung gewendet und das "talentierte sowie diverse Team" für ihren "großartigen Fortschritt" und das "starke Lineup an exklusiven Stadia-Spielen" gelobt.Entsprechend sauer stößt die Schließung bei den Mitarbeitern auf. Ihnen wurde die Entwicklung eigener Stadia-Titel als langfristige Investition seitens Google verkauft, die nun nicht einmal die Chance erhielt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Allerdings soll sich das Ende des Studios schon zuvor abgezeichnet haben, nachdem der Abteilung nach und nach immer weniger finanzielle und technische Mittel sowie Personal zur Verfügung gestellt wurden.
Google selbst nahm zu den Vorwürfen bisher nicht Stellung. Quellen sollen allerdings berichten, dass sich Phil Harrison in einer Fragerunde (Q&A-Session) mit den Entwicklern für die "missverständlichen Aussagen" entschuldigte. Ebenso soll er angegeben haben, bereits vor der Lobpreisung des Teams von den Plänen der Schließung gewusst zu haben. Ob dieser Schritt den Anfang vom Ende der Streaming-Plattform Stadia darstellt, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
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- Terraria: Nach Google-Account-Posse gibt es keinen Stadia-Release
- Google stoppt Entwicklung von Stadia-Spielen - Anfang vom Ende?
- Google Stadia: Gaming über iPhone und iPad ab sofort möglich
- Google Stadia: Alle wichtigen Infos, Spiele und Preise im Überblick
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