Terraria: Nach Google-Account-Posse gibt es keinen Stadia-Release
Der Release des Indie-Hits Terraria auf Googles Spielestreaming-Dienst Stadia ist Geschichte. Grund dafür ist die Sperre des Google-Accounts von Chef-Entwickler Andrew Spinks. Nachdem er vom Support wochenlang nur hingehalten wird, zieht Spinks nun seine Konsequenzen.
Nachdem vor Kurzem bekannt wurde, dass Google selbst die Entwicklung von Videospielen einstellen wird, verliert der Internet-Riese nun einen namhaften Partner des hauseigenen Spielestreaming-Dienstes Stadia. Das Studio Re-Logic, verantwortlich für den 2011 veröffentlichten Indie-Hit-Titel Terraria, beendet mit sofortiger Wirkung die Arbeiten am Stadia-Port des Sandbox-Spieles. Grund dafür ist kurioserweise die Sperre des Google-Kontos von Chef-Entwickler Andrew Spinks.
Spinks selbst ist sich keinerlei Schuld bewusst und hielt die Account-Sperre zunächst für einen Fehler. Nachdem der Chef-Entwickler auf seine Fragen und Bitten mehrere Wochen lang keine oder nur generische Antworten erhielt, zog Spinks nun die Reißleine und sagte den geplanten Release für Stadia ab. Seinem Unmut machte er auf Twitter Luft.
Allerdings erklärte Spinks in eine Statement gegenüber IGN, dass der Boykott nur zukünftige Spiele betreffen werde, um Kunden, die bereits für eines ihrer Produkte Geld ausgegeben haben, nicht zu benachteiligen. Außerdem wird die Entwicklung der Android-Version von Terraria planmäßig weiterlaufen und der Titel soll auch nach wie vor im Google Play Store verfügbar bleiben. Eine Stellungnahme Googles blieb bislang noch aus.
Unser Google Stadia Special Übersicht aller wichtigen Infos und Spiele Siehe auch:
Spinks selbst ist sich keinerlei Schuld bewusst und hielt die Account-Sperre zunächst für einen Fehler. Nachdem der Chef-Entwickler auf seine Fragen und Bitten mehrere Wochen lang keine oder nur generische Antworten erhielt, zog Spinks nun die Reißleine und sagte den geplanten Release für Stadia ab. Seinem Unmut machte er auf Twitter Luft.
"Nichts getan, außer mich hinzuhalten"
"Mein Konto ist nun seit über drei Wochen deaktiviert. Ich habe noch immer keine Ahnung warum und nach der Verwendung jedes Mittels, das ich habe, um dieses Problem zu lösen, haben Sie nichts getan, außer mich hinzuhalten", so der merklich angeschlagene Spinks. "Mein Telefon hat den Zugang zu Apps im Wert von tausenden von Dollar auf Google Play verloren. Ich hatte gerade Der Herr der Ringe 4K gekauft und kann es nicht zu Ende sehen. Meine Google-Drive-Daten sind komplett weg. Ich kann nicht auf meinen YouTube-Kanal zugreifen. Das Schlimmste von allem ist, den Zugriff auf meine fünfzehn Jahre alte Gmail-Adresse zu verlieren."Grund für Sperre nicht bekannt
Besonders verärgert zeigte sich Spinks ob der Tatsache, dass er den Grund für seine Sperre noch immer nicht kennt: "Ich habe absolut nichts getan, was Nutzungsbedingungen verletzen würde, also kann ich das nicht anders auffassen, als dass Sie beschlossen haben, diese Brücke niederzubrennen. Betrachten sie sie als niedergebrannt. Terraria für Google Stadia ist gecancelt. Zukünftig wird mein Unternehmen keine Ihrer Plattformen mehr unterstützen." Abschließend wurde er noch einmal deutlich: "Ich werde mich nicht mit einem Unternehmen einlassen, das seine Kunden und Partner so wenig schätzt. Mit Ihnen Geschäfte zu machen, ist ein Risiko."Allerdings erklärte Spinks in eine Statement gegenüber IGN, dass der Boykott nur zukünftige Spiele betreffen werde, um Kunden, die bereits für eines ihrer Produkte Geld ausgegeben haben, nicht zu benachteiligen. Außerdem wird die Entwicklung der Android-Version von Terraria planmäßig weiterlaufen und der Titel soll auch nach wie vor im Google Play Store verfügbar bleiben. Eine Stellungnahme Googles blieb bislang noch aus.
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