Microsoft, Google und Qualcomm wollen ARM-Übernahme verhindern
Im vergangenen Herbst überraschte die Entscheidung, dass die US-Chipfirma Nvidia den Zuschlag zur Übernahme von ARM erhalten hat. Doch jetzt tauchen Steine im Weg auf - die Mitbewerber, allen voran Google, Microsoft und Qualcomm, sprechen sich gegen den Kauf aus.
Das berichtet das Online-Magazin Bloomberg aus internen Quellen, die mit der Untersuchung beschäftigt sind. Damit kommt nun das, was viele befürchtet hatten: Der Deal ist alles andere als sicher, die Konkurrenz könnte die geplante Übernahme doch noch zumindest in Teilen verhindern. 40 Milliarden Dollar lässt sich Nvidia die Übernahme des Konkurrenten ARM kosten, doch der Deal steht so, wie er im Vorjahr ausgehandelt wurde, nun auf der Kippe.
Einige der weltgrößten Technologieunternehmen legten gegen den Deal Beschwerde bei der US-Kartellbehörde ein. Dazu gehören laut den Informationen von Bloomberg Alphabet/Google, Microsoft und Qualcomm.
Die Mitbewerber befürchten, dass sie nicht den gleichen Zugang zur Technologie haben werden wie bislang. Die Übernahme würde Nvidia die Kontrolle über einen der wichtigsten Zulieferer geben, der marktführende Chiptechnologien an Unternehmen wie Apple, Intel, Samsung, Amazon oder auch Huawei lizenziert.
Die US-Behörde FTC startete bereits eingehend die Untersuchung des 40 Milliarden Dollar schweren Chip-Deals. Wann es erste öffentliche Ergebnisse dazu geben wird ist unklar - aber nach der Meldung von Bloomberg ist es nun richtig spannend geworden, was da kommt.
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Einige der weltgrößten Technologieunternehmen legten gegen den Deal Beschwerde bei der US-Kartellbehörde ein. Dazu gehören laut den Informationen von Bloomberg Alphabet/Google, Microsoft und Qualcomm.
Der Deal soll abgeblasen werden
Wie es nun heißt, sind die Konzerne über den 40-Milliarden-Dollar-Deal besorgt und drängen die Kartellbehörden einzugreifen. Diese Neuigkeiten stammen von einem Informanten, der anonym bleiben möchte, da die Details unter Verschwiegenheitsklauseln fallen. Demnach verlangt sogar einer der Beschwerdeführer, dass der Deal gänzlich abgeblasen wird. Soweit wird es sicherlich nicht kommen. Als Reaktion auf diese Gerüchte fielen die Nvidia-Aktien dennoch am Freitag im New Yorker Handel um bis zu 3,1 Prozent.Die Mitbewerber befürchten, dass sie nicht den gleichen Zugang zur Technologie haben werden wie bislang. Die Übernahme würde Nvidia die Kontrolle über einen der wichtigsten Zulieferer geben, der marktführende Chiptechnologien an Unternehmen wie Apple, Intel, Samsung, Amazon oder auch Huawei lizenziert.
Die US-Behörde FTC startete bereits eingehend die Untersuchung des 40 Milliarden Dollar schweren Chip-Deals. Wann es erste öffentliche Ergebnisse dazu geben wird ist unklar - aber nach der Meldung von Bloomberg ist es nun richtig spannend geworden, was da kommt.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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