Rosige Zukunft: Ryzen 7000 wird offenbar der nächste AMD-Hit
AMD wird sich einem aktuellen Bericht nach nicht auf den mit CPUs der Ryzen 5000-Serie verdienten Lorbeeren ausruhen. So könnte die Chipschmiede bereits in naher Zukunft sogar noch deutlich eindrucksvollere Prozessoren in Form der Ryzen 7000-Reihe abliefern.
AMD ist mit der Markteinführung seiner aktuellen Ryzen 5000-Prozessoren ein großer Wurf gelungen. Die x86-CPUs auf Basis der Zen 3-Mikroarchitektur liegen zum Jahresanfang 2021 in praktisch allen wichtigen Leistungsdisziplinen vor den vergleichbaren Angeboten des Konkurrenten Intel. Einziges Ärgernis ist sowohl für AMD als auch die Kunden die gegenwärtige Marktsituation respektive die schlechte Verfügbarkeit der Prozessoren. Nichtsdestotrotz ruht sich die Chipschmiede nicht auf den Lorbeeren aus und könnte in naher Zukunft sogar noch beeindruckendere Produkte abliefern, wie jüngste Gerüchte verdeutlichen wollen.
Angesichts der zu erwartenden Taktratensteigerungen im Zusammenhang mit der ebenfalls brandneuen 5-nm-Fertigung von Zen 4-Chips könnte die nächste Prozessorgeneration von AMD gar bis zu 40 Prozent schneller arbeiten als die aktuelle Zen 3-Serie. Dies wäre dann einer der eindrucksvollsten Generationswechsel von AMD seit der Markteinführung der allerersten Ryzen-Prozessoren. Darüber hinaus könnte das Unternehmen den 5-nm-Herstellungsprozess für eine weitere Anhebung der maximal möglichen Prozessorkerne nutzen. Vorausgesetzt natürlich alles läuft in der verbleibenden Entwicklungszeit nach Plan und die durchgesickerten Informationen sind tatsächlich korrekt.
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Wechsel von Sockel AM4 auf AM5 steht an
Die aktuelle Zen 3-Chipserie wird sehr wahrscheinlich die letzte Prozessorgeneration von AMD sein, die auf dem altbewährten AM4-Sockel aufsetzt. Laut einem Bericht des Blogs Chipsandcheese darf möglicherweise noch später in diesem Jahr mit der Ankündigung einer Art Übergangsgeneration "Zen3+" gerechnet werden. CPUs dieser Baureihe könnten unter der offiziellen Bezeichnung Ryzen 6000 auf den Markt kommen und erstmals den neuen Sockel AM5 voraussetzen sowie DDR5-Arbeitsspeicher unterstützen. Darüber hinaus sollen diese Chips von TSMC in einem weiter optimierten 7-Nanometer-(nm)-Prozess gefertigt werden. Die Steigerung der Leistung pro Taktzyklus (IPC) von Zen 3+ im Vergleich zu Zen 3 dürfte allerdings moderat ausfallen. Die durchgesickerten Informationen stellen ein IPC-Delta von 4 bis 7 Prozent in den Raum.Zen 4 kann wohl schon jetzt begeistern
Sofern die technischen Details der Gesamtplattform ausgeklammert und lediglich die rohen Leistungsdaten bewertet werden, sind die durchgesickerten Angaben zur echten nächsten Prozessorgeneration von AMD zweifellos eindrucksvoller. So könnte der Chiphersteller nämlich mit Zen 4 erneut einen wahrlich eindrucksvollen Leistungszuwachs erzielen: Ein CPU-Testexemplar auf Basis der Zen 4-Architektur soll im direkten Vergleich mit einem Zen 3-Prozessor um 29 Prozent schneller arbeiten - und dies bei exakt derselben Taktfrequenz und Kernanzahl.Angesichts der zu erwartenden Taktratensteigerungen im Zusammenhang mit der ebenfalls brandneuen 5-nm-Fertigung von Zen 4-Chips könnte die nächste Prozessorgeneration von AMD gar bis zu 40 Prozent schneller arbeiten als die aktuelle Zen 3-Serie. Dies wäre dann einer der eindrucksvollsten Generationswechsel von AMD seit der Markteinführung der allerersten Ryzen-Prozessoren. Darüber hinaus könnte das Unternehmen den 5-nm-Herstellungsprozess für eine weitere Anhebung der maximal möglichen Prozessorkerne nutzen. Vorausgesetzt natürlich alles läuft in der verbleibenden Entwicklungszeit nach Plan und die durchgesickerten Informationen sind tatsächlich korrekt.
Fragezeichen hinter Produktionskapazitäten von TSMC
Zu rechnen ist mit den ersten Prozessoren auf Basis der Zen 4-Mikroarchitektur sehr wahrscheinlich frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2022. Sollten die Produktionskapazitäten bei TSMC allerdings über Monate hinweg weiter so ausgelastet sein, wie sie es aktuell sind, dann könnte die tatsächliche Verfügbarkeit der potentiellen Ryzen 7000-Reihe noch etwas weiter entfernt in der Zukunft liegen. Die 5-nm-Fertigung bringt immerhin den Vorteil mit, dass entsprechende PC-Prozessoren dann nicht länger mit den 7-nm-Chips für die neuen Konsolen Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox Series X/S um Herstellungskapazität konkurrieren müssen.Unser AMD Special Nachrichten und Downloads zu AMD-Grafikkarten sowie CPUs Siehe auch:
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