Samsung günstig aber instabil:
AMD Ryzen & Radeon weiter von TSMC
Aus einem möglichen Wechsel von AMD zu Samsung als Vertragsfertiger für seine APUs und GPUs wird wohl vorerst nichts. Jedenfalls gehen Marktbeobachter nicht davon aus, dass sich die Gerüchte rund um einen Abschied von TSMC bewahrheiten.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf diverse Quellen aus dem Umfeld der beteiligten Konzerne berichtet, wird AMD wohl an TSMC als Partner für die Produktion seiner Chips festhalten. Hintergrund ist, dass es TSMC nicht wie von koreanischen Medien spekuliert an Kapazitäten für die Fertigung im Auftrag von AMD mangelt.
TSMC sei für den Erfolg von AMD darüber hinaus schlichtweg ein zu wichtiger Partner, als dass die Amerikaner das Risiko eingehen würden, einfach den Vertragsfertiger zu wechseln. Samsung habe zwar die Möglichkeit, mit attraktiven Preisen zu locken, doch liege der Vorteil in Sachen Fertigungstechnologien noch immer bei TSMC.
Samsung habe darüber hinaus noch immer einige Probleme, die Fertigung von Chips im 5-Nanometer-Maßstab bei seiner Halbleitersparte mit einer stabilen Ausbeute durchzuführen. Außerdem sei unklar, wie weit die Arbeiten des koreanischen Elektronikriesen bei der Entwicklung neuer Fertigungstechnologien für die Produktion mit einer auf nur noch drei Nanometer geschrumpften Strukturbreite vorangeschritten sind.
TSMC könne hingegen vergleichsweise zuverlässig produzieren und habe AMD inzwischen zum Kunden erster Klasse gemacht, weshalb die Kooperation zwischen den beiden Firmen als langfristig gefestigt gilt.
TSMC fehlt es nicht an Kapazitäten, es fehlen die Materialien
Stattdessen wird davon ausgegangen, dass TSMC aktuell vor allem deshalb nicht die von AMD erwarteten Stückzahlen an x86-Prozessoren und Grafikchips fertigen kann, weil es dem weltgrößten Vertragsproduzenten für Chips an Substraten für die Produktion von Wafern mangelt. Kapazitäten seien für AMD durchaus verfügbar, heißt es.TSMC sei für den Erfolg von AMD darüber hinaus schlichtweg ein zu wichtiger Partner, als dass die Amerikaner das Risiko eingehen würden, einfach den Vertragsfertiger zu wechseln. Samsung habe zwar die Möglichkeit, mit attraktiven Preisen zu locken, doch liege der Vorteil in Sachen Fertigungstechnologien noch immer bei TSMC.
Samsung habe darüber hinaus noch immer einige Probleme, die Fertigung von Chips im 5-Nanometer-Maßstab bei seiner Halbleitersparte mit einer stabilen Ausbeute durchzuführen. Außerdem sei unklar, wie weit die Arbeiten des koreanischen Elektronikriesen bei der Entwicklung neuer Fertigungstechnologien für die Produktion mit einer auf nur noch drei Nanometer geschrumpften Strukturbreite vorangeschritten sind.
TSMC könne hingegen vergleichsweise zuverlässig produzieren und habe AMD inzwischen zum Kunden erster Klasse gemacht, weshalb die Kooperation zwischen den beiden Firmen als langfristig gefestigt gilt.
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