Bericht: AMD gibt bei TSMC vor allem Konsolen-SoCs in Auftrag
Einem Bericht des Analyseunternehmens Mercury Research und nachfolgender Recherche der Seite Hardwaretimes zufolge, gehen rund 80 Prozent von AMDs bei Chipfertiger TSMC gebuchter Fertigungskapazitäten an die SoCs (System-on-a-Chip) der PlayStation 5 und Xbox Series X/S.
Praktisch täglich gibt es neue Entwicklungen, Aussagen, Ankündigungen und Versprechungen im Rahmen der Knappheit vieler Produkte am Technik-Markt. Neben Umständen wie der alles beeinflussenden COVID-19-Pandemie, wurde auch immer wieder der Vorwurf laut, dass die Chip-Hersteller selbst nicht unschuldig an der Entwicklung der Situation sind.
Die Seite Hardwaretimes hat nun einen Bericht des Analyseunternehmens Mercury Research genauer unter die Lupe genommen und mit anderen bekannten Informationen der aktuellen Marktentwicklung kombiniert. Interessant sind dabei die Erkenntnisse rund um Halbleiter-Riese AMD und dessen gebuchte Kapazitäten bei Chipfertiger TSMC. Die Prioritäten des US-Unternehmens liegen demnach klar bei den SoCs der neuen Konsolengeneration.
Wie der Bericht ausführt, setzt AMD mit den Konsolen-SoCs auf ein Produkt, dessen Gewinnspanne aufgrund seiner Größe im Vergleich zu Zen 3-CPUs deutlich geringer ausfällt. Die schiere Menge an verkauften Konsolen würde dies jedoch wettmachen, so Hardwaretimes.
Unser AMD Special Nachrichten zu AMD-Grafikkarten und CPUs Siehe auch
Die Seite Hardwaretimes hat nun einen Bericht des Analyseunternehmens Mercury Research genauer unter die Lupe genommen und mit anderen bekannten Informationen der aktuellen Marktentwicklung kombiniert. Interessant sind dabei die Erkenntnisse rund um Halbleiter-Riese AMD und dessen gebuchte Kapazitäten bei Chipfertiger TSMC. Die Prioritäten des US-Unternehmens liegen demnach klar bei den SoCs der neuen Konsolengeneration.
80% der Kapazitäten gehen an Konsolen
Im vierten Quartal 2020 verkaufte AMD insgesamt zwischen 9 und 10 Millionen Chips. Dabei sollen rund 7 Millionen auf die PlayStation 5 und Xbox Series X/S, knapp eine Million auf CPUs mit Zen 3-Architektur und zwischen 200 bis 300 Tausend auf die neuen Radeon-GPUs entfallen. Während das Gros der Fertigungskapazitäten also mit 80 Prozent klar bei den Hauptprozessoren mit integrierter Grafikeinheit der Next-Gen-Konsolen liegt, haben die Ryzen 5000-Serie mit 11 Prozent und die Radeon RX 6000-Reihe mit nur 2 bis 3 Prozent klar das Nachsehen. Der Rest verteilt sich auf AMDs Renoir-APUs und andere ältere Produkte.Wie der Bericht ausführt, setzt AMD mit den Konsolen-SoCs auf ein Produkt, dessen Gewinnspanne aufgrund seiner Größe im Vergleich zu Zen 3-CPUs deutlich geringer ausfällt. Die schiere Menge an verkauften Konsolen würde dies jedoch wettmachen, so Hardwaretimes.
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