Ohne Tracking: Start des Mozilla VPN in Deutschland steht kurz bevor
Mozilla will die Verfügbarkeit seines Virtual Private Network auf weitere Länder ausdehnen. Der Start des von Firefox abgelösten VPN-Programms ist in Deutschland für das ersten Quartal 2021 geplant. Das Unternehmen verspricht eine Lösung ohne Tracking oder Bandbreiten-Drosselung.
Unter anderem in den USA, Kanada und Großbritannien ist der Mozilla VPN bereits seit Sommer 2020 verfügbar und schlägt dort mit monatlich 4,99 US-Dollar zu Buche. Nun will die Foundation hinter dem bekannten Firefox-Browser ihr Tool zum anonymen Surfen auch in Deutschland und Frankreich anbieten. Das bestätigte der Front End Web Developer Alex Gibson bei GitHub (via Sören Hentzschel). Im Gegensatz zu vielen anderen VPN-Programmen für Windows 10, MacOS, Google Android und Apple iOS soll bei Mozilla die Privatsphäre der Nutzer an erster Stelle stehen.
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In Kooperation mit dem schwedischen VPN-Anbieter Mullvad verfolgt Mozilla eine "Richtlinie zur Nichtprotokollierung von Benutzeraktivitäten". Logs über die Nutzung des Virtual Private Network werden somit nicht angefertigt oder an Dritte zur Analyse weitergegeben. Ob Mozilla parallel zum eigenständigen VPN-Programm auch das Firefox Private Network als Browser-Erweiterung nach Deutschland bringt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Im Gegensatz zum Mozilla VPN wird dieses in Zusammenarbeit mit Cloudflare als Beta in den USA angeboten.
Siehe auch:
Download Hotspot Shield VPN - Internetverbindung über VPN
Auf YouTube ansehenDas Versprechen: Hoher Datenschutz und schnelle Geschwindigkeiten
Auf der Produktseite des Mozilla VPN verspricht man nicht nur eine Verschlüsselung über das WireGuard-Protokoll, sondern auch schnelle Netzwerk-Geschwindigkeiten, die sich neben dem Surfen auch zum Streamen und Spielen eignen sollen. Die Bandbreite soll unbeschränkt zur Verfügung stehen, auch wenn diese durch den jeweiligen Server und Standort limitiert werden dürfte. Von diesen werden über 280 VPN-Verbindungen in über 30 Ländern angeboten, die im Abo von bis zu fünf Geräten gleichzeitig angesteuert werden können.In Kooperation mit dem schwedischen VPN-Anbieter Mullvad verfolgt Mozilla eine "Richtlinie zur Nichtprotokollierung von Benutzeraktivitäten". Logs über die Nutzung des Virtual Private Network werden somit nicht angefertigt oder an Dritte zur Analyse weitergegeben. Ob Mozilla parallel zum eigenständigen VPN-Programm auch das Firefox Private Network als Browser-Erweiterung nach Deutschland bringt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Im Gegensatz zum Mozilla VPN wird dieses in Zusammenarbeit mit Cloudflare als Beta in den USA angeboten.
Siehe auch:
- Proton: Mozilla integriert erste Design-Elemente in den Firefox-Browser
- Mozilla im Panikmodus: Kartellklage gegen Google bedroht Firefox
- Mozilla verlängert den Deal mit Google, sichert damit das Überleben
- Mozilla entlässt ein Viertel aller Mitarbeiter, kündigt neuen Fokus an
- Mozilla startet Firefox-VPN-App für Windows 10 und Android
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