Mozilla verlängert den Deal mit Google, sichert damit das Überleben
Diese Woche wurde bekannt, dass Firefox-Macher Mozilla in Schwierigkeiten steckt und ein Viertel aller seiner Mitarbeiter entlassen muss. Mozilla muss sich neu aufstellen, zumindest die wichtigste Einnahmequelle konnte gesichert bzw. verlängert werden: jene von Google.
Für Mozilla ist das Voreinstellen der Suchmaschine die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle, ohne dieses Geld würde man wohl auch längst nicht mehr existieren. In den aktuellen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, diesen Einnahmeposten sichern zu können und das hat Mozilla offenbar geschafft.
Denn laut einem Bericht von ZDNet konnten sich Mozilla und Google auf eine Verlängerung des Such-Deals einigen, der kalifornische Suchmaschinenriese wird zwischen 400 und 450 Millionen Dollar pro Jahr an den "Nachbarn" überweisen (die Mozilla Foundation hat ihren Sitz wie Google in Mountain View). Die Vereinbarung gilt für die nächsten drei Jahre.
Bisher war eine entsprechende Ankündigung für den Herbst erwartet worden, angesichts der aktuellen Probleme wurde die Vereinbarung bzw. deren Bekanntgabe wohl bewusst vorgezogen. Laut ZDNet haben aber gleich mehrere Quellen bestätigt, dass Mozilla keine existenziellen finanziellen Schwierigkeiten habe und die jüngsten Entlassungen "nur" eine verhältnismäßig normale Restrukturierung darstellen.
Siehe auch: Mozilla entlässt ein Viertel aller Mitarbeiter, kündigt neuen Fokus an
Denn laut einem Bericht von ZDNet konnten sich Mozilla und Google auf eine Verlängerung des Such-Deals einigen, der kalifornische Suchmaschinenriese wird zwischen 400 und 450 Millionen Dollar pro Jahr an den "Nachbarn" überweisen (die Mozilla Foundation hat ihren Sitz wie Google in Mountain View). Die Vereinbarung gilt für die nächsten drei Jahre.
Bisher war eine entsprechende Ankündigung für den Herbst erwartet worden, angesichts der aktuellen Probleme wurde die Vereinbarung bzw. deren Bekanntgabe wohl bewusst vorgezogen. Laut ZDNet haben aber gleich mehrere Quellen bestätigt, dass Mozilla keine existenziellen finanziellen Schwierigkeiten habe und die jüngsten Entlassungen "nur" eine verhältnismäßig normale Restrukturierung darstellen.
Abhängigkeit von Google minimieren
Mozilla will sich mit den Veränderungen von seiner Rolle als Standard-Hüter und Experimente-Spezialist zu einem Anbieter weiterentwickeln, der kommerziell nachhaltigere Produkte anbieten und schlichtweg mehr eigene Umsätze generieren kann. Langfristig will Mozilla diese vor allem durch Abonnementdienste einnehmen, vor allem um die Abhängigkeit vom Google-Such-Deal zu minimieren. Denn dieser machte in Vergangenheit zwischen 75 bis 95 Prozent des Jahresbudgets von Mozilla aus.Siehe auch: Mozilla entlässt ein Viertel aller Mitarbeiter, kündigt neuen Fokus an
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