Intel verkauft erstmals wieder Desktop-Grafikkarten mit eigener GPU
Intel hat erstmals den Vertrieb der Desktop-Version seiner sogenannten Intel Iris Xe-Grafikchips aufgenommen. Ab sofort kann den Kunden beim Kauf von fertig vorkonfigurierten PCs neben einer Intel-CPU auch eine Intel-GPU in Form einer dedizierten Grafikkarte begegnen.
Wie Intel jüngst mitteilte, werden ab sofort die ersten Intel Iris Xe-basierten Grafikkarten für Desktop-Systeme an die PC-Hersteller ausgeliefert. Die Basis ist hier ebenfalls der Intel DG1-Chip, der hier allerdings anders als bei Notebooks auf einer zusätzlich im PCIe-Slot zu verbauenden Grafikkarte angeboten wird.
ASUS verbaut Intels-Grafikchip auf einer passiv gekühlten Grafikkarte
Die Intel DG1-GPU nutzt im Grunde die Xe-LP Grafikarchitektur, die auch in den integrierten Grafikeinheiten der Intel-SoCs der "Tiger Lake"-Familie zum Einsatz kommt. Sie verfügt im Fall der Version für Zusatzgrafikkarten für Desktop-PCs über 80 Execution Units und läuft vermutlich mit 1650 Megahertz. Als Grafikspeicher verwendet Intels Design zunächst nur vier Gigabyte LPDDR4X-Speicher, der eigentlich als Arbeitsspeicher in Notebooks und Smartphones verbaut wird.
Auch der chinesische Hersteller Colorful bietet eine Intel-basierte Grafikkarte an - in diesem Fall mit aktiver Kühlung
Die Intel-Grafikkarten der ersten Generation können bis zu drei Displays bedienen, wobei die von ASUS vertriebene erste Version mit einem HDMI-, einem DisplayPort- und sogar einem DVI-Port daherkommt. Auch die Portauswahl macht die Ausrichtung auf das untere Ende des Marktes mehr als deutlich. Wahrscheinlich kommt die erste dedizierte Grafikkarte für Desktops von Intel daher zunächst in Celeron- und Pentium-basierten PCs zum Einsatz.
Intel selbst spricht davon, dass man sie in "günstigen Desktops" verwendet sehen will, die in großen Stückzahlen verkauft werden. Für Intel ist der Vertriebsbeginn der ersten eigenen Grafikkarten für Desktops seit Jahren sicherlich ein großer Schritt. Er markiert die Rückkehr des Konzerns in einen Markt, den man vor langer Zeit wegen mangelndem Erfolg aufgegeben hatte und jetzt doch wieder ins Visier nehmen will.
Hardware-Partner bauen und vertreiben die Grafikkarten
Mit ihren eher am unteren Ende der Leistungsskala angesiedelten Spezifikationen sollen die dGPUs von Intel zunächst nur als OEM-Produkt angeboten werden, sie sind also nicht separat im Einzelhandel zu haben. Stattdessen werden sie von PC-Herstellern in günstigen Fertig-Rechnern eingebaut. Dazu arbeitet Intel mit ASUS und andere Partner zusammen, wobei die Hersteller das Design und die Fertigung der Intel-basierten Grafikkarten übernehmen.
ASUS verbaut Intels-Grafikchip auf einer passiv gekühlten Grafikkarte
Die Intel DG1-GPU nutzt im Grunde die Xe-LP Grafikarchitektur, die auch in den integrierten Grafikeinheiten der Intel-SoCs der "Tiger Lake"-Familie zum Einsatz kommt. Sie verfügt im Fall der Version für Zusatzgrafikkarten für Desktop-PCs über 80 Execution Units und läuft vermutlich mit 1650 Megahertz. Als Grafikspeicher verwendet Intels Design zunächst nur vier Gigabyte LPDDR4X-Speicher, der eigentlich als Arbeitsspeicher in Notebooks und Smartphones verbaut wird.
Auch der chinesische Hersteller Colorful bietet eine Intel-basierte Grafikkarte an - in diesem Fall mit aktiver Kühlung
Die Intel-Grafikkarten der ersten Generation können bis zu drei Displays bedienen, wobei die von ASUS vertriebene erste Version mit einem HDMI-, einem DisplayPort- und sogar einem DVI-Port daherkommt. Auch die Portauswahl macht die Ausrichtung auf das untere Ende des Marktes mehr als deutlich. Wahrscheinlich kommt die erste dedizierte Grafikkarte für Desktops von Intel daher zunächst in Celeron- und Pentium-basierten PCs zum Einsatz.
Intel selbst spricht davon, dass man sie in "günstigen Desktops" verwendet sehen will, die in großen Stückzahlen verkauft werden. Für Intel ist der Vertriebsbeginn der ersten eigenen Grafikkarten für Desktops seit Jahren sicherlich ein großer Schritt. Er markiert die Rückkehr des Konzerns in einen Markt, den man vor langer Zeit wegen mangelndem Erfolg aufgegeben hatte und jetzt doch wieder ins Visier nehmen will.
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