Kinect feiert ein "Comeback", spezielle Kamera wird nicht benötigt
Microsoft hat lange Zeit intensiv auf die Kameralösung Kinect gesetzt, im Fall der Xbox One sogar zu viel. Doch die damals gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht vergeudet in einer Schublade verstauben, Microsoft bringt die Gestensteuerung für Standardkameras zurück.
Microsoft und Kinect, das war eine lange und auch spannende Beziehung. Doch bei den Nutzern kam sie nie ganz an. Denn Kinect war ein gutes Stück weit eine Folge des Erfolges von Nintendos Jahrhundert-Konsole Wii, Kinect war in gewisser Weise Wii-Gestensteuerung auf Steroiden. Doch die Spieler selbst nahmen die Steuerung per fortschrittlicher Kamera nicht an und Microsoft schoss sich auch selbst ins Knie, indem man Kinect den Käufern der Xbox One anfangs aufzwang.
2017 wurde die Produktion eingestellt und obwohl es immer wieder Berichte und Gerüchte über eine Art Comeback gab, erfüllte sich das nie. Nun ist es wieder soweit, doch dieses Mal gibt es einerseits eine offizielle Ankündigung seitens Microsoft (via Dr. Windows), andererseits hat diese nur indirekt mit Kinect zu tun.
Das von Forschern der University College London (UCL) entwickelte System nennt sich MotionInput, eine wesentliche Rolle spielt die Unterstützung von DirectX. Laut Microsoft seien die Webcams mittlerweile gut genug, um das auch ohne spezielle Hardware möglich zu machen. Das liegt auch daran, dass eine KI "aushilft" und die Räumlichkeit virtuell berechnet. Das Ganze ist zwar noch nicht marktreif, zeigt aber bereits jetzt, dass das Potenzial für derart KI-unterstützte Technologien groß ist.
2017 wurde die Produktion eingestellt und obwohl es immer wieder Berichte und Gerüchte über eine Art Comeback gab, erfüllte sich das nie. Nun ist es wieder soweit, doch dieses Mal gibt es einerseits eine offizielle Ankündigung seitens Microsoft (via Dr. Windows), andererseits hat diese nur indirekt mit Kinect zu tun.
Ähnlich und doch anders als Kinect
Der Hauptunterschied zu Kinect ist, dass die neue Lösung keine spezielle Kamera benötigt, sondern mit bestehender Hardware funktioniert. Dabei spricht Microsoft im Blogbeitrag von "herkömmlicher Webcam", wie sie auch in einem Laptop zum Einsatz kommt. Das bedeutet auch, dass man weder Tiefensensoren noch sonstige fortschrittliche Kameratechnologie benötigt.Das von Forschern der University College London (UCL) entwickelte System nennt sich MotionInput, eine wesentliche Rolle spielt die Unterstützung von DirectX. Laut Microsoft seien die Webcams mittlerweile gut genug, um das auch ohne spezielle Hardware möglich zu machen. Das liegt auch daran, dass eine KI "aushilft" und die Räumlichkeit virtuell berechnet. Das Ganze ist zwar noch nicht marktreif, zeigt aber bereits jetzt, dass das Potenzial für derart KI-unterstützte Technologien groß ist.
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