Xbox Scarlett: Kinect-Kamera mit 4K-Auflösung soll Comeback feiern

Microsoft, Kamera, Kinect, Bewegungssteuerung, Business, Sensoren, Webcam, Bewegungssensoren Bildquelle: Microsoft
Gerüchten zufolge könnte die kommende Next-Gen-Konsole Xbox Project Scarlett wieder mit einer Kinect-Kamera ausgestattet werden. Hohe 4K-Auflösungen, geringe Latenzen und AI-Features sollen vor allem Spiele-Streamer ansprechen, auf die Microsoft schon lange ein Auge hat. Vor zwei Jahren verabschiedete sich Microsoft von der Weiterentwicklung der Kinect-Kamera als "Motion Controller" für die aktuelle Xbox One. Ganz auf Eis gelegt wurde das Project je­doch nicht. Mit Azure Kinect richten sich die Redmonder aktuell an Firmenkunden, wel­che die Bewegungssensoren zum Beispiel für die Sicherheitsüberwachung einsetzen. Wäh­rend in die­sem Business-Umfeld bereits von einem zweiten Frühling für Kinect gesprochen wird, könn­ten demnächst auch Gamer wieder von einem passenden Kamerasystem profitieren, welches über seine Lebenszeit hinweg immerhin 35 Millionen Abnehmer finden konnte. Ein Comeback in der Ende 2020 erwarteten Spielekonsole Xbox Project Scarlett (Xbox Two) wäre denkbar.

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UltraHD, geringe Latenz & AI-Effekte: Neue Kinect speziell für Streamer?

Grund für die Annahme sind die jüngsten Informationen, die den Kollegen von Gizmodo zugespielt wurden. Ihnen wurde angeblich nicht nur bestätigt, dass es sich bei dem kürzlich aufgetauchten Design der PlayStation 5 (PS5) tatsächlich um das DevKit der Sony-Konsole handeln soll, sondern auch, dass Microsoft eine neue Kamera zusammen mit seiner Xbox Scarlett auf den Markt bringen möchte. Dabei wird dem möglichen Nachfolger der Kinect eine 4K-Auflösung (Ultra HD, z.B. 3840 x 2160 Pixel) und eine besonders geringe Latenzzeit attestiert. Zudem ist die Rede von einer Snapchat-artigen Demo, mit der Microsoft die Kamera unter Geheimhaltung bei Partnern bewirbt.

Gerade in Hinsicht auf eine junge Zielgruppe an Streamern auf Plattformen wie Twitch, YouTube oder Mixer müsste man einen deutlich größeren Funktionsumfang bieten, als nur ein Webcam-Bild in den Spiele-Stream zu integrieren. Neue Filter und die Nutzung der Kinect-Sensoren für AI-Effekte im Stil von Apples Animojis sind Ide­en, über die in der neu aufkochenden Ge­rüch­te­küche gesprochen werden. In jedem Fall sollte mehr dahinter­stecken, da Xbox Project Scarlett und auch schon die Xbox One mit nahezu allen USB-Webcams umgehen können sollten, die ein klassisches Kamera-Streaming-Erlebnis bieten.

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